Die Anzeichen lassen sich kaum ignorieren
Die Symptome von Scheidenpilz sind äußerst störend – und lassen sich auch im hektischen Alltag kaum ausblenden.
- Lästiger, oft sehr hartnäckiger Juckreiz im Bereich der Schamlippen und/oder des Scheideneingangs
- Brennen/Rötungen/Schwellungen
- weißliche Belege auf der Vaginal-Schleimhaut
- verstärkter, weißlicher bis quarkartiger Ausfluss
Bei länger anhaltenden Infektionen oder wiederholten Scheidenpilzinfektionen können zusätzlich folgende Symptome auftreten:
- Brennen (oder ein unangenehmes Gefühl) beim Wasserlassen
- Schmerzen beim Geschlechtsverkehr
Die Symptome sind nicht bei allen Betroffenen gleich stark ausgeprägt
Eine Scheidenpilzinfektion zeigt aber nicht immer all diese Symptome. Viele Betroffene klagen z.B. nur über einen “extrem nervigen” Juckreiz oder ein Brennen im Bereich des äußeren Genitalbereichs und des Scheideneingangs. In manchen Fällen ist trotz Juckreiz oder Brennen sogar kaum etwas oder gar nichts zu sehen.
Es ist ebenso möglich, dass sich ein leichter Juckreiz über Wochen hinzieht, ohne dass weitere Symptome auftreten. Andere Frauen bemerken die Infektion erst gar nicht, weil sie fast keine Anzeichen dafür feststellen können.
Manchmal steckt etwas anderes hinter den Symptomen
Obwohl viele Frauen sich relativ schnell sicher sind, dass es sich bei diesen Symptomen um einen Scheidenpilz handelt, kann manchmal auch eine andere Erkrankung Auslöser der Symptome sein. Dazu gehören z.B. Infektionen der Scheide mit Bakterien. Daher ist es wichtig beim erstmaligen Auftreten von Brennen, Jucken oder Ausfluss sowie bei trotz Therapie anhaltenden Symptomen den Arzt aufzusuchen.
Eine Bakteriellen Vaginose: Unangenehmer Geruch
Mit einer bakteriellen Vaginose kann ein Scheidenpilz hingegen kaum verwechselt werden. Die Symptome unterscheiden sich klar. Fast immer tritt bei einer bakteriellen Scheideninfektion ein unangenehmer, fischartiger Intimgeruch auf, der beim Scheidenpilz nicht vorkommt. Die Erkrankung wird mit Antibiotika behandelt und macht deshalb einen Besuch beim Arzt erforderlich. Unterstützend zur Antibiotika-Therapie eignet sich besonders die Anwendung von KadeFungin Milchsäurekur.
