Reinigung der Intimregion: So viel wie nötig, so wenig wie möglich
Die Scheide ist ein sich selbst reinigendes Organ, das in Sachen Sauberkeit keine „Hilfe von außen“ benötigt. Bei der täglichen Körperpflege ist es deshalb vollkommen ausreichend, nur die äußere Intimregion zu waschen. Beherzigen Sie dabei am besten das Motto: Weniger ist mehr.
Tipps für die tägliche Intimhygiene
- Ganz wichtig: Reinigen Sie Ihre Scheide am Besten ohne Seife und Duschgel, um die natürliche Scheidenflora im Gleichgewicht zu lassen. Intimhygiene mit warmem Wasser ist vollkommen ausreichend.
- Mit zusätzlichen Reinigungshilfen fühlen Sie sich einfach wohler? Dann sollten Sie spezielle Waschlotionen für den Intimbereich benutzen (parfümfrei und mit einem der Vagina angepassten, „sauren“ pH-Wert – erhältlich in der Apotheke).
- Waschen Sie Ihre Scheide mit der Hand, nicht mit dem Waschlappen (idealer Nährboden für Keime).
- Benutzen Sie ein Extra-Handtuch für den Intimbereich. Alle 2-3 Tage wechseln, bei 60 Grad waschen.
- Verzichten Sie auf „Pflegeprodukte“ wie Intimdeo, Puder und Intimspray. Sie bringen das empfindliche Scheidenmilieu sehr schnell aus dem Gleichgewicht.
Übrigens: Die Sorge vieler Frauen, ihr Intimbereich könne ohne die Reinigung mit Seife oder parfümierte Pflegeprodukte einen unangenehmen Geruch entwickeln, ist unbegründet. Die Vagina und auch ihr natürlicher Ausfluss sind annähernd geruchsneutral.
Schutz vor Scheidenpilz: Vitamine und reine Baumwolle
Auch jenseits des Badezimmers gibt es einfache, aber sehr wirkungsvolle Maßnahmen, um einer Infektion mit Scheidenpilz vorzubeugen.
Tipps für den Alltag
- Stärken Sie Ihre Abwehrkräfte durch vitaminreiche, ausgewogene Ernährung und regelmäßige Bewegung.
- Tragen Sie so oft wie möglich Unterwäsche aus reiner Baumwolle, diese lassen sich bei höheren Temperaturen waschen (< 60°C ). So können vorhandene Hefen abgetötet werden.
- Stabilisieren Sie Ihr Scheidenflora nach einer Behandlung mit Antibiotika mit KadeFungin Milchsäurekur
