Bakterielle Vaginose 2018-01-08T11:02:22+00:00

Bakterielle Vaginose: Darum ist der Besuch beim Frauenarzt unvermeidbar

Eine bakterielle Vaginose zählt zu den häufigsten Erkrankungen der Scheide. Viele Frauen haben noch nie etwas von der Krankheit gehört. Sie ist jedoch sehr häufig und muss in der Regel mit verschreibungspflichtigen Antibiotika behandelt werden. Ein Arztbesuch ist damit unumgänglich.

Wie entsteht eine bakterielle Vaginose?

Eine bakterielle Vaginose entsteht, wenn sich bestimmte Keime in der Scheide zu stark vermehren und so ein Ungleichgewicht entsteht. Meistens handelt es sich um Bakterien der Art Gardnerella vaginalis. Sie können in geringer Zahl auch bei gesunden Frauen in der Scheide vorkommen, ohne krank zu machen. Dafür sorgt die natürliche Scheidenflora. Ist sie fit, können sich Krankheitserreger kaum breitmachen. Die Intimflora besteht hauptsächlich aus sogenannten Milchsäurebakterien (Laktobazillen). Diese sorgen für ein saures Milieu in der Scheide, also einen niedrigen pH-Wert (von 3,8 bis 4,5). Da sich viele Krankheitserreger in einem sauren Umfeld nicht wohl fühlen, bietet die Scheidenflora der Scheide also einen gewissen Schutz. Allerdings ist die Scheidenflora empfindlich: Vor allem Stress kann sie schwächen. Daher zählen seelische Strapazen mit zu den Hauptgründen für eine bakterielle Vaginose. Doch auch die weiblichen Hormone beeinflussen das Klima in der Scheide. Schwankungen im Hormonhaushalt kommen zum Beispiel jeden Monat im weiblichen Zyklus vor. Besonders während oder kurz nach der Regel ist die Abwehr der Scheide ein wenig schwächer. Zudem spielen auch Hormonschwankungen, vor allem in Lebensphasen wie Pubertät, Schwangerschaft oder während der Wechseljahre eine Rolle. Daher sind Frauen auch in diesen Zeiten oft etwas anfälliger für Scheidenpilz oder Scheideninfektionen mit Bakterien.

Schaffen es die nützlichen Bakterien in der Scheide nicht mehr, für eine gesunde saure Umgebung zu sorgen, steigt der pH-Wert an. Diesen Zustand nutzen unerwünschte Bakterien aus: Sie vermehren sich im Übermaß und lösen Beschwerden aus.

Wie entsteht eine bakterielle Vaginose?

Eine bakterielle Vaginose entsteht, wenn sich bestimmte Keime in der Scheide zu stark vermehren und so ein Ungleichgewicht entsteht. Meistens handelt es sich um Bakterien der Art Gardnerella vaginalis. Sie können in geringer Zahl auch bei gesunden Frauen in der Scheide vorkommen, ohne krank zu machen. Dafür sorgt die natürliche Scheidenflora. Ist sie fit, können sich Krankheitserreger kaum breitmachen. Die Intimflora besteht hauptsächlich aus sogenannten Milchsäurebakterien (Laktobazillen). Diese sorgen für ein saures Milieu in der Scheide, also einen niedrigen pH-Wert (von 3,8 bis 4,5). Da sich viele Krankheitserreger in einem sauren Umfeld nicht wohl fühlen, bietet die Scheidenflora der Scheide also einen gewissen Schutz. Allerdings ist die Scheidenflora empfindlich: Vor allem Stress kann sie schwächen. Daher zählen seelische Strapazen mit zu den Hauptgründen für eine bakterielle Vaginose. Doch auch die weiblichen Hormone beeinflussen das Klima in der Scheide. Schwankungen im Hormonhaushalt kommen zum Beispiel jeden Monat im weiblichen Zyklus vor. Besonders während oder kurz nach der Regel ist die Abwehr der Scheide ein wenig schwächer. Zudem spielen auch Hormonschwankungen, vor allem in Lebensphasen wie Pubertät, Schwangerschaft oder während der Wechseljahre eine Rolle. Daher sind Frauen auch in diesen Zeiten oft etwas anfälliger für Scheidenpilz oder Scheideninfektionen mit Bakterien.

Schaffen es die nützlichen Bakterien in der Scheide nicht mehr, für eine gesunde saure Umgebung zu sorgen, steigt der pH-Wert an. Diesen Zustand nutzen unerwünschte Bakterien aus: Sie vermehren sich im Übermaß und lösen Beschwerden aus.

Wie entsteht eine bakterielle Vaginose?

Eine bakterielle Vaginose entsteht, wenn sich bestimmte Keime in der Scheide zu stark vermehren und so ein Ungleichgewicht entsteht. Meistens handelt es sich um Bakterien der Art Gardnerella vaginalis. Sie können in geringer Zahl auch bei gesunden Frauen in der Scheide vorkommen, ohne krank zu machen. Dafür sorgt die natürliche Scheidenflora. Ist sie fit, können sich Krankheitserreger kaum breitmachen. Die Intimflora besteht hauptsächlich aus sogenannten Milchsäurebakterien (Laktobazillen). Diese sorgen für ein saures Milieu in der Scheide, also einen niedrigen pH-Wert (von 3,8 bis 4,5). Da sich viele Krankheitserreger in einem sauren Umfeld nicht wohl fühlen, bietet die Scheidenflora der Scheide also einen gewissen Schutz. Allerdings ist die Scheidenflora empfindlich: Vor allem Stress kann sie schwächen. Daher zählen seelische Strapazen mit zu den Hauptgründen für eine bakterielle Vaginose. Doch auch die weiblichen Hormone beeinflussen das Klima in der Scheide. Schwankungen im Hormonhaushalt kommen zum Beispiel jeden Monat im weiblichen Zyklus vor. Besonders während oder kurz nach der Regel ist die Abwehr der Scheide ein wenig schwächer. Zudem spielen auch Hormonschwankungen, vor allem in Lebensphasen wie Pubertät, Schwangerschaft oder während der Wechseljahre eine Rolle. Daher sind Frauen auch in diesen Zeiten oft etwas anfälliger für Scheidenpilz oder Scheideninfektionen mit Bakterien.

Schaffen es die nützlichen Bakterien in der Scheide nicht mehr, für eine gesunde saure Umgebung zu sorgen, steigt der pH-Wert an. Diesen Zustand nutzen unerwünschte Bakterien aus: Sie vermehren sich im Übermaß und lösen Beschwerden aus.

4 Tipps

zur Vorbeugung einer bakteriellen Vaginose

Reinigen Sie die Intimregion sanft mit einer speziellen Waschlotion oder lediglich mit Wasser damit das natürliche Milieu nicht gestört wird.

Verzichten Sie auf Intimdeos und Scheidenspülungen— auch diese bringen das natürliche Gleichgewicht durcheinander.

Wechseln Sie Binden und Tampons regelmäßig.

Wischen Sie nach dem Stuhlgang bitte immer nur vom After nach hintern ab – und nie in die umgekehrte Richtung!

Reinigen Sie die Intimregion sanft mit einer speziellen Waschlotion oder lediglich mit Wasser damit das natürliche Milieu nicht gestört wird.

Verzichten Sie auf Intimdeos und Scheidenspülungen— auch diese bringen das natürliche Gleichgewicht durcheinander.

Wechseln Sie Binden und Tampons regelmäßig.

Wischen Sie nach dem Stuhlgang bitte immer nur vom After nach hintern ab – und nie in die umgekehrte Richtung!

Typisch bei bakterieller Vaginose: Unangenehmer Geruch und wässriger Ausfluss

Die Beschwerden der bakteriellen Vaginose sind den meisten Frauen sehr unangenehm. Manche fürchten auch, sie könnten an einer Geschlechtskrankheit leiden und trauen sich nicht, darüber zu reden. Dies ist jedoch nicht der Fall, denn die Bakterien, die eine bakterielle Vaginose auslösen, werden nicht beim Sex übertragen. Weder können betroffene Frauen etwas für die Erkrankung, noch sind die Beschwerden ein Zeichen von mangelnder Körperpflege. Was viele Frauen zudem nicht wissen: Die bakterielle Vaginose ist die häufigste Störung des Scheidenmilieus durch Bakterien. Daher sollten Sie in jedem Fall offen mit Ihrem Arzt sprechen, wenn Sie diese Symptome bei sich bemerken:

  • verstärkter wässriger Ausfluss und/oder
  • unangenehmer „fischiger“ Geruch im Intimbereich.

Bei Beschwerden im Intimbereich sind Frauen oft unsicher, ob es sich um einen Scheidenpilz handeln könnte. Doch die Symptome der bakteriellen Vaginose lassen sich gut von einer Pilzinfektion unterscheiden: Beim Scheidenpilz juckt und brennt der Intimbereich sehr auffällig. Dies ist bei der bakteriellen Vaginose kaum der Fall. Zudem ist der Ausfluss bei einem Vaginalpilz geruchlos.

Die Unterscheidung ist wichtig, denn während Frauen einen Scheidenpilz meist selbst behandeln können, ist bei einer bakteriellen Vaginose stets ein Arztbesuch notwendig.

Gesunde
Scheiden­flora!
Dafür hab ich was.
Gesunde
Scheiden­flora!
Dafür hab
ich was.

Woher bekommt man Gardnerella-Bakterien?

Meistens sind Bakterien der Art Gardnerella vaginalis Auslöser der bakteriellen Vaginose. Es handelt sich dabei um Keime, die normalerweise im Darm vorkommen. Durch Schmierinfektion können sie vom Darm leicht zur Scheide gelangen. Dies kann etwa geschehen, wenn Sie sich nach dem Stuhlgang von hinten nach vorne säubern. Auch beim Sex können die Bakterien die kurze Strecke vom Darm zur Scheide leicht überwinden. Das passiert manchmal bereits, wenn der Penis in die Scheide eingeführt wird – besonders groß ist das Risiko jedoch, wenn von Anal- auf Vaginalverkehr gewechselt wird. Um Scheideninfektionen vorzubeugen, sollten Sie auf diese Variante daher besser verzichten.

Patientenbroschüre
gesunde Scheidenflora

Die Patientenbroschüre „Gesunde Scheidenflora“ klärt auf, wann eine Kur mit Milchsäure oder Laktobazillen sinnvoll ist. Wie man die Scheidenflora stabilisiert und regeneriert.  Und was hilft, um vaginalen Infektionen vorzubeugen. Wichtige Themen im Leben einer Frau.

Alles auf einen Blick – zusammengestellt von KadeFungin, dem Experten für Intimgesundheit.

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Warum Frauen bei einer bakteriellen Vaginose immer zum Arzt gehen sollten

Haben Sie den Verdacht, an einer bakteriellen Vaginose zu leiden, suchen Sie immer einen Frauenarzt auf. Doch keine Sorge: Die Krankheit lässt sich gut behandeln. Dies gelingt aber nur mit verschreibungspflichtigen Mitteln. Geeignet sind zum Beispiel Antibiotika mit Wirkstoffen wie Metronidazol oder Clindamycin. Normalerweise verschwinden die unangenehmen Symptome durch die Behandlung schon nach kurzer Zeit. Dennoch hat die Therapie einen Haken: Antibiotika töten nicht nur die unerwünschten Keime ab. Sie schaden auch den körpereigenen Milchsäurebakterien, die den Intimbereich schützen.

Um eine stabile Scheidenflora aufzubauen und einen Rückfall zu verhindern, hat sich eine begleitende 7-Tage-Milchsäurekur bewährt. Die KadeFungin Milchsäurekur hilft, die Vaginalflora nach einer Scheideninfektion schnell wieder aufzubauen. Die Kur

  • lindert Beschwerden wie unangenehmen Geruch und übermäßigen Ausfluss,
  • stabilisiert die Scheidenflora und unterstützt die Therapie einer bakteriellen Vaginose,
  • kann auch in der Schwangerschaft angewendet werden.

Was tun in der Schwanger­schaft?

Gerade während der Schwangerschaft sind Scheideninfektionen keine Seltenheit. So kann ein Scheidenpilz in der Schwangerschaft häufiger auftreten. Ähnlich ist es bei der bakteriellen Vaginose: Immerhin jede fünfte bis zehnte Schwangere erkrankt daran. Der Grund: Der veränderte Hormonhaushalt beeinflusst auch das Klima in der Scheide. Zudem ist auch das Immunsystem von Schwangeren empfindlicher, sodass Infektionen generell schneller auftreten können. Zwar ist eine bakterielle Vaginose während der Schwangerschaft kein Drama, sie sollte aber unbedingt durch einen Frauenarzt behandelt werden.

Unbehandelt kann sie das Risiko für vorzeitige Wehen und einen verfrühten Fruchtblasensprung erhöhen. Damit steigt letztlich auch die Gefahr für eine Frühgeburt. Auch das Risiko für eine Fehlgeburt ist bei einer bakteriellen Vaginose in der Schwangerschaft erhöht.

Bakterielle Vaginose: Wie kann ich vorbeugen?

Es gibt viele Gründe, warum die Scheidenflora gestört sein kann. Daher lässt sich auch eine bakterielle Vaginose nicht immer verhindern. Es gibt jedoch einige Maßnahmen, durch die Sie das Risiko senken können. Eine wichtige Rolle spielt dabei zum Beispiel eine gute Abwehrkraft. Wer häufig Stress hat und sich ungesund ernährt, riskiert allgemein, eher zu erkranken. Sie können also einen Beitrag zu einer stabilen Gesundheit leisten, indem Sie Stress vermeiden oder möglichst abbauen. Vielen Frauen gelingt dies zum Beispiel beim Sport. Vor allem regelmäßige Bewegung an der frischen Luft wie etwa Joggen oder Nordic Walking tut gut und unterstütz Ihre Abwehr.

Um den Intimbereich vor Infektionen zu schützen, hilft außerdem die richtige Intimhygiene:

  • Reinigen Sie die Intimregion sanft, am besten einfach mit klarem Wasser.
  • Wenn Sie sich mit Wasser allein nicht wohlfühlen, benutzen Sie nur milde Waschlotionen, die dem pH-Wert des Intimbereichs entsprechen.
  • Übertriebene Hygiene schadet der Intimflora: Verzichten Sie daher auf Intimdeos oder Scheidenspülungen.
  • Wechseln Sie während der Periode regelmäßig Tampons oder Binden.
  • Säubern Sie sich nach dem Stuhlgang stets von vorne nach hinten – so gelangen keine Bakterien vom Darm zur Scheide.

KadeFungin Produkte bei bakterieller Vaginose

Um die Scheidenflora zu unterstützen und einem Rückfall vorzubeugen, hat sich die KadeFungin Milchsäurekur bewährt. Etwa zwei bis drei Tage nach der Periode angewendet, stabilisiert und stärkt sie Ihre Intimflora.

KadeFungin Milchsäurekur
  • behandelt Ausfluss und Intimgeruch bei bakterieller Vaginose
  • reduziert das Risiko wiederkehrender Harnwegsinfektionen
  • normalisiert den pH-Wert, auch in der Schwangerschaft
Tipps zur Anwendung
Ratgeber
Tipps zur Intimgesundheit
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Sie haben Fragen zu Scheidenpilz, Scheidentrockenheit, bakterieller Vaginose oder zur Scheidenflora?

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HerrFrau

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