Die Behandlung von Scheidenpilz2022-08-11T13:54:15+02:00

Scheidenpilz behandeln – Hilfe bei Vaginalpilz

Einen Scheidenpilz zu behandeln, ist mit der entsprechenden Therapie unkompliziert und sicher. Am besten helfen spezielle Antipilzmittel, die sogenannten Antimykotika. Mit der richtigen Anwendung verschwinden die unangenehmen Beschwerden meist schon innerhalb von ein paar Tagen. Erfahren Sie das Wichtigste zur Behandlung einer Vaginalpilzinfektion und wie Sie vorbeugen können.

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Scheidenpilz behandeln – schnell und sicher

Die meisten Frauen haben mindestens einmal in ihrem Leben einen Scheidenpilz. In 90 Prozent der Fälle ausgelöst durch den Erreger Candida albicans.

Die gute Nachricht: Ein Scheidenpilz ist zwar unangenehm, aber in der Regel einfach zu behandeln. Trotzdem sollten Sie ihn ernst nehmen.

Mit anderen Worten: Wer eine Vaginalpilzinfektion hat, sollte sie “auskurieren“. Andernfalls kann es passieren, dass der Pilz zu einer „langwierigen Angelegenheit“ wird. Die Therapie mit einem Antipilzmittel ist sowohl sicher als auch schnell wirksam.

Die Ursachen

Wesentliche Ursachen für das Auftreten von Vaginalpilzinfektionen sind eine geschwächte Scheidenflora oder ein geschwächtes Immunsystem. Ein Pilz allein löst noch keine Infektion aus. Erst wenn er sich zu stark vermehrt, kann er Beschwerden auslösen und muss behandelt werden.

Ob die Scheidenflora intakt ist, hängt auch mit der Konzentration der Hormone Östrogen und Progesteron zusammen. Geraten Östrogen und Progesteron aus der Balance, führen sie gewisse Funktionen nicht mehr oder nur unzureichend aus. Das Östrogen ist beispielsweise für die Herstellung eines wichtigen Mehrfachzuckers, des Glykogens, verantwortlich. Vom Glykogen wiederum profitieren die für den Schutz der Vagina wichtigen Milchsäurebakterien. Fehlt das Östrogen, fehlt auch das Glykogen und den Laktobazillen ein wichtiger Stoff für die Bildung der Milchsäure. Ein Teufelskreis – denn ohne Milchsäurebakterien geht der Scheidenflora ein wesentlicher Schutz vor Krankheitserregern verloren.

Auch bei geschwächtem Immunsystem, bei Krankheiten wie Krebs oder Stoffwechselstörungen wie Diabetes, aber auch durch die Einnahme bestimmter Medikamente wie Antibiotika oder der Antibabypille kann die natürliche Abwehr der Scheidenflora in Bedrängnis geraten und Pilze haben ein leichteres Spiel.

Die Anzeichen einer Vaginalpilzinfektion

In geringen Mengen sind Pilze natürliche Bewohner des Scheidenmilieus, übrigens auch des Darms oder des Rachenraums. Wenn sie sich jedoch übermäßig vermehren, spricht man von einem Vaginalpilz. Die typischen Symptome können sein:

  • Juckreiz im Scheideneingang
  • Brennen
  • Rötung und Schwellung
  • vermehrter, weißlich, quarkartiger, geruchloser Ausfluss

Außerdem können Schmerzen beim Wasserlassen oder Sex auftreten.

Lassen Sie die Symptome zunächst ärztlich abklären – vor allem in der Schwangerschaft oder wenn die Beschwerden erstmalig auftreten. Bei Unsicherheiten oder zur ersten Einschätzung hilft Ihnen auch unser Selbsttest.

Behandlung von Scheidenpilz

Zur Behandlung von Scheidenpilz haben sich die sogenannten Antimykotika (Antipilzmittel) mit dem Wirkstoff Clotrimazol bewährt. Breitband-Antimykotika wirken nicht nur gegen einen, sondern gegen mehrere Pilzarten. Scheidenpilz-Medikamente mit Clotrimazol wie KadeFungin3 können Sie in Form von Creme oder Vaginaltabletten ohne Rezept in der Apotheke kaufen.

Dauer der Behandlung – in der Regel 3 Tage

Meist ist eine Behandlung über wenige Tage ausreichend. Halten Sie sich aber unbedingt an die Packungsbeilage und bringen Sie die Behandlung konsequent zu Ende – auch wenn die Beschwerden schon nach einem Tag nachlassen. Sie laufen sonst Gefahr, dass der Pilz nicht ganz ausheilt. Sollte nach drei Tagen keine Besserung eintreten, ist es ratsam, die Beschwerden ärztlich abklären zu lassen. Eventuell liegt ein anderer Grund vor und die Ärztin oder der Arzt kann die Behandlung entsprechend anpassen.

Behandlung mit KadeFungin3

Die bewährte Therapie mit KadeFungin3 dauert drei Tage. Besonders effektiv ist die Behandlung von Scheidenpilz mit der Kombi-Packung, einer Kombination aus Creme und Vaginaltabletten. Die Anwendung erfolgt lokal.

Die Vaginaltabletten führen Sie an drei aufeinanderfolgenden Tagen, einmal täglich vor dem Schlafengehen mit dem Applikator in die Scheide ein – Schwangere lassen den Applikator weg und nutzen den Finger. Die Creme tragen Sie dreimal täglich auf die äußeren Schamlippen und den Bereich zwischen Scheideneingang und After auf. Sie werden schon nach der ersten Anwendung erleichtert feststellen, dass die Symptome nachlassen.

Übrigens: Auch bei Penispilz oder wenn der Partner mitbehandelt werden soll, hilft Clotrimazol. Beim Mann wird die Creme mehrmals täglich unter der Vorhaut und auf der Eichel aufgetragen. Auch bei Männern dauert die Behandlung circa drei bis fünf Tage. Da die Creme nur zur Anwendung bei der Frau zugelassen ist, ist die Therapie beim Mann erst nach ärztlicher Empfehlung möglich.

DR KADE KadeFungin3 Kombi-Packung

Sollten Juckreiz, Brennen oder Schmerzen wiederkehren, kann das am Ping-Pong-Effekt liegen. Beim Sex kann der Pilz auf den Partner übertragen werden – das an sich ist aber kein Problem, denn ein Pilz allein ist noch keine Infektion. Nur wenn die Flora des Genitalbereiches geschwächt ist, hat ein Pilz Chancen, sich zu vermehren. Klären Sie wiederkehrende Symptome immer ärztlich ab.

In der Stillzeit und Schwangerschaft

Auch wenn Sie schwanger sind, können Sie Scheidenpilz mit KadeFungin3 unkompliziert behandeln. Der Wirkstoff Clotrimazol ist auch für Schwangere sicher und hat sich seit Jahren bewährt.

KadeFungin3 wirkt lokal begrenzt und ist unbedenklich für Mutter und Kind.

Trotz Unbedenklichkeit ist es wichtig, dass Sie die Behandlung vorher mit Ihrer gynäkologischen Praxis besprechen. Achten Sie bei der Anwendung darauf, dass Sie Vaginaltabletten statt mit dem beiliegenden Applikator mit dem Finger in die Scheide einführen.

Nachbehandlung – aktiver Schutz mit Milchsäure

Auch nach der erfolgreichen Behandlung des Vaginalpilzes können Sie etwas für Ihren Intimbereich tun. Helfen Sie Ihrer Scheidenflora wieder auf die Beine. Das Zauberwort heißt: Milchsäure. Während einer Infektion können die Milchsäurebakterien in der Unterzahl sein, was einen Pilzbefall überhaupt erst möglich macht. Eine Milchsäurekur senkt den pH-Wert in den idealen natürlichen Bereich und stabilisiert die Vaginalflora. Die in KadeFungin enthaltene Milchsäure ist in ein feuchtigkeitsspendendes Gel eingebettet und fördert die Vermehrung der nützlichen Milchsäurebakterien.

KadeFungin Milchsäurekur

Empfohlen ist die Behandlung mit einer Milchsäurekur über sieben Tage – auch in der Schwangerschaft. Führen Sie die gelartige Kur einmal täglich mit dem hygienischen Applikator in die Scheide ein.

Scheidenpilz-Medikamente – wie und wo sie wirken

Für die Behandlung eignen sich vor allem Antimykotika mit Clotrimazol – da der Wirkstoff sowohl „stark“ als auch nebenwirkungsarm und damit unbedenklich ist. Antimykotika wie Clotrimazol funktionieren nach einem einfachen Prinzip. Sie greifen die Zellmembran des Pilzes an und verhindern so, dass er sich weiter fortpflanzen und ausbreiten kann. Denn mit defekter Zellwand verliert die Pilzzelle wichtige Zellbestandteile und somit die Grundlage für ihre Vermehrung. Die Zelle stirbt schließlich ab. Ein weiterer Vorteil vieler Scheidenpilz-Medikamente: Sie hemmen Entzündungen und beschleunigen dadurch die Heilung.

Die Behandlung von Scheidenpilz mit Clotrimazol erfolgt ausschließlich lokal über die Schleimhäute. Das bedeutet im Umkehrschluss: durch die örtliche Begrenzung kann der Wirkstoff zum einen direkter einwirken und zum anderen verursacht er keine oder kaum Nebenwirkungen.

Scheidenpilz mit Hausmitteln behandeln – ja oder nein?

Scheidenpilz mit Hausmitteln zu behandeln, ist keine allzu gute Idee. Zwar haben Hausmittel den Ruf sanft zu sein, allerdings ist nicht alles, was sanft ist, auch wirkungsvoll und zweitens können selbst Hausmittel unangenehme Nebenwirkungen haben.

Hausmittel, die fälschlich zur Behandlung von Scheidenpilz empfohlen werden, sind unter anderem Joghurt, Teebaumöl, Essigspülungen oder eine Anti-Pilz-Diät. Für keines dieser Hausmittel gibt es hinsichtlich der Wirksamkeit gegen Scheidenpilz wissenschaftliche Belege.

Im Gegenteil: Ätherische Öle oder Essig reizen die Vaginalschleimhaut und können die Beschwerden sogar verschlimmern. Im Joghurt kommen zwar nützliche Bakterienkulturen vor, allerdings auch scheidenfremde Mikroorganismen. Außerdem kann Joghurt mit Candida albicans verunreinigt sein. Und auch die Anti-Pilz-Diät, bei der durch kohlehydratarmes Essen, dem Pilz der Nährboden entzogen werden soll, entbehrt jeder wissenschaftlichen Basis.

Scheidenpilz ist zwar grundsätzlich harmlos, das heißt auf der anderen Seite allerdings nicht, dass Sie die Behandlung auf die leichte Schulter nehmen sollten.

Behandlung ist gut – Prävention ist besser

Wenn Sie wissen, was eine Scheidenpilzinfektion begünstigt, kennen Sie auch die Möglichkeiten, ihr vorzubeugen. Grundsätzlich gilt: das zu vermeiden, was die empfindliche Scheidenflora oder den sauren pH-Wert der Scheide stören kann und umgekehrt, das vaginale Milieu zu stärken. Was können Sie also tun?

  • Die Pflege: Gewöhnen Sie sich eine angemessene Pflegeroutine für den Intimbereich an. Das bedeutet, nicht öfter als einmal täglich waschen – ausgenommen nach sportlichen Aktivitäten, in den Tagen der Periode oder im Wochenfluss. Verwenden Sie nur Wasser oder sanfte Intimpflegeprodukte, beispielsweise die Intimwaschlotion oder die feuchtigkeitsspendende Intimpflegecreme von KadeFemin. Aggressive Seifen oder zu häufiges Waschen können den sensiblen Intimbereich reizen und oder nützliche Bakterien reduzieren.
  • Wischtechnik: Wischen und waschen Sie immer von vorn nach hinten. So verhindern Sie, dass Bakterien aus dem After in die Vagina gelangen.

  • Die Unterwäsche: Tragen Sie Slips aus natürlichen Fasern wie Baumwolle – synthetische Wäsche verhindert den Luftwechsel und fördert das Schwitzen.
  • Die Kleidung: Kleiden Sie sich nicht mit zu engen Hosen – auch Enge oder Luftundurchlässigkeit können die vaginale Flora reizen.
  • Sex: Schützen Sie sich beim Sex – vor allem, wenn Sie keinen festen Partner haben. Wechseln Sie nicht unmittelbar zwischen analem und vaginalem Verkehr. Während der Behandlung eines Scheidenpilzes sollten Sie keinen Sex haben.
  • Ihre Handtuchhygiene: Teilen Sie die Handtücher für den Intimbereich nicht mit anderen Personen und waschen Sie diese immer bei mindestens 60 Grad.
  • Hygieneartikel: Lassen Sie die Finger von feuchtem Toilettenpapier, Intimdeos oder Scheidenspülungen – auch hiermit laufen Sie Gefahr, die sensible Vaginalflora zu schwächen.
  • Ihr Lebensstil: Achten Sie auf eine gesunde Ernährung und Lebensweise. Das heißt: viele Vitamine, frische Kost, und keinen Stress. Stress gilt als Killer unserer immunologischen Gesundheit. Studien konnten zeigen, dass auch seelische Belastungen einen Genitalpilz fördern, weil sie unsere Abwehr schwächen.

Scheidenpilz behandeln – mit Erfolg!

Um die Behandlung eines Scheidenpilzes kommen Sie nicht herum. Weder durch geduldiges Warten noch durch die Therapie mit Hausmitteln. Ein Scheidenpilz lässt sich mit KadeFungin3 über drei Tage schnell und wirksam behandeln.

Wenn Sie Anzeichen wie Jucken oder Brennen im Intimbereich wahrnehmen, hilft zur ersten Orientierung unser Selbsttest. Zögern Sie jedoch nicht mit einem Arztbesuch – vor allem nicht, wenn Sie schwanger sind oder die Beschwerden zum ersten Mal auftreten.

Häufige Fragen zum Thema: Behandlung von Scheidenpilz

Ein Scheidenpilz lässt sich schnell und erfolgreich mit speziellen Antipilz-Medikamenten wie KadeFungin3 behandeln. Der darin enthaltene Wirkstoff Clotrimazol hat sich auch zur Behandlung von Vaginalpilz in der Schwangerschaft bewährt. Empfehlenswert ist die Behandlung mit einem Kombipräparat, das Sie rezeptfrei in der Apotheke erhalten. Bei erstmaligen oder anhaltenden Beschwerden und in der Schwangerschaft sollten Sie sich jedoch ärztlichen Rat einholen.
Die Behandlung eines Scheidenpilzes mit dem bewährten Antipilz-Medikament KadeFungin3 dauert drei Tage. Symptome und Beschwerden lassen in der Regel sehr schnell nach, bringen Sie die Behandlung dennoch konsequent zu Ende.
Einen Scheidenpilz sollten Sie unbedingt mit einem Antipilz-Medikament behandeln. Bei Nichtbehandlung kann sich der Scheidenpilz dauerhaft einnisten, so dass sich die unangenehmen Symptome unnötig in die Länge ziehen. Außerdem können Sie bei Nichtbehandlung in seltenen Fällen auch Ihren Partner anstecken.
Nach einer Scheidenpilz-Behandlung tun Sie Ihrer Scheidenflora mit einer Milchsäurekur etwas Gutes. Die darin enthaltene Milchsäure regeneriert das saure Vaginalmilieu und unterstützt die schützende Scheidenflora, so dass sich Erreger wie Pilze oder Bakterien nicht vermehren können.
Während der Menstruation sollten Sie einen Scheidenpilz nicht behandeln, da der Wirkstoff mit dem Blut ausgeschwemmt wird und die Behandlung nur unzureichend sein kann. Die Behandlung mit der 3-Tagestherapie KadeFungin3 sollte dann nach der Menstruation durchgeführt werden. Achten Sie während der Periode außerdem auf eine ausreichende sowie sanfte Intimhygiene.
Für die Behandlung eines Scheidenpilzes mit Hausmitteln oder einer Antipilz-Diät gibt es keine wissenschaftliche Basis. Im Gegenteil: Hausmittel wie Teebaumöl oder Essig können den Intimbereich reizen und die Symptome verschlimmern. Auch von joghurtgetränkten Tampons ist abzuraten, da Joghurt neben den nützlichen Milchsäurebakterien auch scheidenuntypische Laktobazillen enthält.
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