Regelschmerzen2022-07-01T14:07:44+02:00

Regelschmerzen

Regelschmerzen betreffen die meisten Frauen während ihrer Periode. Bei 10 von 100 Frauen wird der Alltag sogar maßgeblich beeinträchtigt1. Doch was genau sind Regelschmerzen? Woher kommen Periodenkrämpfe? Wir klären, was es mit Regelschmerzen auf sich hat, wie sie entstehen und welche Möglichkeiten es zur Behandlung gibt.

Unterleibsschmerzen während der Periode

Periodenkrämpfe – also Krämpfe während der Menstruation – sind ein unliebsamer Begleiter während des weiblichen Zyklus und können uns schon einmal ziemlich in Mitleidenschaft ziehen. Nicht umsonst gehen einige Länder wie Japan, Südkorea oder Spanien arbeitgeberseitig einen fortschrittlichen Weg und führen für Frauen mit starken Regelschmerzen bis zu drei Tage pro Monat “Menstruationsurlaub” ein.

Oftmals müssen wir mit starken Regelschmerzen durch den Alltag gehen und Sprüche wie “beiß die Zähne zusammen” klingen leider allzu vertraut – wir kennen es alle.

Doch wenn wir lernen, in uns reinzuhören und verstehen, was zu diesem Zeitpunkt in unserem Körper vor sich geht, finden wir einen besseren Weg, durch diese Phasen zu gehen.

Warum hat man Krämpfe während der Periode?

Es sticht, krampft und zieht oftmals in den unteren Rücken – Regelschmerzen äußern sich in Form von oftmals wellenartig eintretenden Unterleibsschmerzen während der Periode. Und können dabei wirklich sehr unangenehm sein und den Alltag einschränken. Die medizinische Bezeichnung für starke Regelschmerzen lautet „Dysmenorrhoe” und können neben den normalen Prozessen während des Zyklus auch auf weitere medizinische Ursachen zurückgeführt werden wie eine Endometriose. Wenn eure Unterleibsschmerzen sehr stark sind oder über die Zeit stärker werden, solltet ihr einen ärztlichen Rat einholen.

Was passiert bei Regelschmerzen in unserem Körper?

  • Bleibt die Befruchtung und Einnistung aus, wird die aufgebaute Gebärmutterschleimhaut durch die regelmäßige An- und Entspannung (Kontraktion) der Muskeln in der Gebärmutter abgestoßen und mit Blut ausgeschieden. Diese Muskelaktivität ist kurz vor und während der Regelblutung spürbar.
  • Durch verstärkte oder länger anhaltende Kontraktionen der Gebärmuttermuskulatur kommt es dabei häufig zu Regelschmerzen.
  • Oftmals haben wir starke Regelschmerzen am ersten Tag der Periode, die dann im Laufe der Tage schwächer werden.

Auch außerhalb der Menstruationsphase können Regelschmerzen – also Unterleibskrämpfe – auftreten. Zum Beispiel während des Eisprungs sind Krämpfe im Unterleib keine Seltenheit. Diese sind in der Regel abgeschwächt und halten nicht lange an.

Regelschmerzen – das sind die Symptome

Wie fühlt sich Periodenschmerz an? Krämpfe im Unterleib oft wellenförmig auftretend, Rückenschmerzen während der Periode, Abgeschlagenheit und Müdigkeit – die Symptome von Regelschmerzen können sehr stark variieren und sich über die typischen Unterleibsschmerzen hinausbewegen. Denn bedingt durch die unterschiedlichen hormonellen Prozesse, die während unseres Zyklus vorgehen, fühlen wir uns in den jeweiligen Phasen körperlich wie psychisch sehr unterschiedlich. Die klassischen Unterleibsschmerzen treten vor allem kurz vor und während der Periode auf – also der Menstruationsphase, wie es im oberen Abschnitt erklärt steht. Wie lange die Unterleibsschmerzen anhalten, ist individuell, meist jedoch über 12 bis 72 Stunden oder 1 bis 3 Tage. Halten diese einige Tage länger an, solltet ihr dies ärztlich abklären lassen.

Diese Symptome können bei Regelschmerzen auftreten:

  • Unterleibsschmerzen wie wellenartig auftretende Krämpfe, ein Stechen und Ziehen im Beckenbereich
  • Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall, Kopf- und Rückenschmerzen

Wichtig ist, dass wir uns über eines bewusst sind: Jeder Zyklus ist von Frau zu Frau unterschiedlich – und auch der eigene Zyklus ist nicht immer gleich. Er kann ständig variieren und so auch eine unterschiedliche Intensität der Regelschmerzen sowie der Begleiterscheinungen mit sich bringen.

So reicht es vielleicht während der einen Periode aus, sich eine Wärmflasche auf den Bauch zu legen oder die Regelschmerzen mit pflanzlichen Arzneimitteln zu lindern, während eines anderen Zyklus benötigt ihr vielleicht doch ein Schmerzmittel. Es ist wichtig, in euch hineinzuhören und zu fühlen.

Die pflanzliche Alternative bei leichten Krämpfen

KadeZyklus bei Krämpfen

  • Wirkt rein pflanzlich mit Schafgarbenkraut-Trockenextrakt
  • Lindert schmerzhafte Menstruationskrämpfe
  • Der Vorteil: KadeZyklus bei Krämpfen ist akut anwendbar, ohne langfristige tägliche Einnahme.
KadeZyklus bei Krämpfen

Der natürliche Geheimtipp bei starken Regelblutungen

KadeZyklus bei starken Regelblutungen

  • Der pflanzliche Wirkstoff Hirtentäschelkraut hilft bei zu starken Blutungen* – und ist eine gut verträgliche pflanzliche Alternative.
  • Die Einnahme erfolgt 3 bis 5 Tage vor der Menstruation und erfolgt über die Zeit der Periode, die meistens dann noch 2 bis 3 Tage andauert.
KadeZyklus bei starken Blutungen

Wie schmerzhaft sind Periodenkrämpfe?

Für nicht menstruierende Personen ist es wirklich schwer nachzuvollziehen, wie sich Regelschmerzen anfühlen – und sie sind von Frau zu Frau unterschiedlich. Professor John Guillebaud vom UCL Institute for Women’s Health belegte durch eine Studie, dass Menstruationsbeschwerden vergleichbar mit Schmerzen sind, die bei einem Herzinfarkt auftreten2. Dieser Vergleich sorgte für Aufsehen und machte einmal mehr deutlich, dass Regelschmerzen den Alltag vieler Frauen deutlich beeinträchtigen können und ernst zu nehmen sind.

Viele stellen sich die Frage, ab wann Regelschmerzen nicht mehr normal sind – wir empfehlen, euren Körper zu beobachten, tauscht euch mit Freundinnen aus und fühlt in euch rein. Wenn ihr denkt, das etwas nicht stimmt, holt euch einen ärztlichen Rat ein.

Was kann man gegen Unterleibsschmerzen machen?

Die Behandlung von Regelschmerzen kann je nach Frau und mit jedem wiederkehrenden Zyklus sehr unterschiedlich aussehen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie ihr eure Periodenkrämpfe lindern könnt:

Was hilft gegen Bauchkrämpfe?

  • Unterleibsschmerzen mit Schmerzmittel akut zu lindern, ist eine Möglichkeit.
  • Auch hormonelle Verhütungsmittel wie die Pille zählen zu den Behandlungsmöglichkeiten. Allerdings wird so in den hormonellen Haushalt und damit verbundenen Menstruationszyklus eingegriffen, auch ist die Einnahme mit Nebenwirkungen und Risiken verbunden – hierzu sollte man sich vorab einlesen und ärztliche Informationen einholen.
  • Es gibt auch pflanzliche Alternativen, die Periodenkrämpfe lindern. Die traditionelle Heilpflanze Schafgarbe ist seit Jahrzehnten ein bewährtes Mittel im Bereich der Frauenheilkunde. Dank der krampflösenden und schmerzlindernden Eigenschaften wird Schafgarbenkraut zur symptomatischen Behandlung von schmerzhaften Krämpfen während der Menstruation angewendet.

Was zusätzlich gegen Unterleibsschmerzen während der Periode hilft, haben wir euch hier zusammengefasst.

Tipp: Was sollte man während der Periode machen und was lieber nicht?

Loading...
Loading...

*bei Frauen mit regelmäßigen Menstruationszyklen, nachdem ernsthafte Erkrankungen ärztlicherseits ausgeschlossen wurden.

KadeZyklus
bei Krämpfen
Starke Regelblutungen
Hypermenorrhoe
Anmeldung zum Mina-Newsletter

Mögen Sie sich selbst etwas Gutes tun und mehr wissen über Intimpflege, Gesundheit, Liebe und Lust? Dann ist der MINA-Newsletter genau das Richtige für Sie.