Starke Regelblutungen2022-09-15T11:54:28+02:00

Starke Regelblutungen

Starke Regelblutungen – eine von zehn Frauen ist davon betroffen1. Doch was genau ist unter starken Blutungen zu verstehen? Inwiefern unterscheiden sie sich von der Regelblutung der Großteil der Frauen? Wir klären, was es mit starken Blutungen auf sich hat, wie sie entstehen und welche Möglichkeiten es zur Behandlung gibt.

Die Regelblutung – ein wichtiger Teil der Menstruation

Die Periode ist ein faszinierender Prozess in einem natürlichen Kreislauf, der uns – immer wieder von Neuem – mit seiner Stärke und Energie überrascht. Und auch schon einmal ordentlich ausknocken kann für ein paar Tage – nämlich dann, wenn wir unsere Menstruation haben.

Doch wieso bluten wir überhaupt? Was genau passiert während unserer Menstruation? Um diesen Prozess besser zu verstehen, möchten wir kurz erklären, wie es zur Blutung kommt.

Was passiert bei der Regelblutung in unserem Körper?

Die Regelblutung ist ein wichtiger Teil unseres Menstruationszyklus. Sie ist ein ganz natürlicher Prozess unseres Körpers.

In der ersten Zyklushälfte werden neue Schichten der Gebärmutterschleimhaut aufgebaut und nach dem Eisprung in der zweiten Zyklushälfte für die Einnistung der Eizelle weiter umgebildet.

Wenn keine Befruchtung stattgefunden hat, wird die Gebärmutterschleimhaut abgebaut und über die Vagina ausgeschieden.

Durch sich wiederholende An- und Entspannung der Muskeln in der Gebärmutter wird die nicht mehr benötigte Schleimhaut abgestoßen. Es kommt zur Blutung – die, je nach Frau, unterschiedlich stark ausfällt. Durch effektives Zusammenziehen der Blutgefäße in der Gebärmutterschleimhaut während der Abstoßung wird der Blutverlust minimiert.

Gut zu Wissen

Gut zu Wissen

Gut zu wissen: Die Menstruationsblutung ist nicht nur Blut, sondern enthält auch kleine Gewebeteile wie Drüsenschläuche. Auch gerinnt das Menstruationsblut nicht.

Unsere „Tage“ zwingen uns manchmal in die Knie, erinnern uns aber immer wieder daran, dass wir uns jetzt Ruhe gönnen sollten – schließlich leistet unser Körper da einen enormen Kraftaufwand.

Starke Regelblutung – betrifft es euch auch?

Euren Tampon oder Binde müsst ihr häufiger wechseln als andere – oder eure Menstruationstasse läuft schnell voll? Der Gang zur Toilette fällt deswegen im Schnitt alle zwei Stunden oder sogar häufiger an?

Das sind Anzeichen dafür, dass bei euch vermutlich eine Hypermenorrhoe (griechisch: hyper = übermäßig (starke), Menorrhoe = Menstruation) vorliegt. Eure Regelblutung fällt in diesem Falle besonders stark aus.

Die intensive Blutung ist allerdings nicht das Einzige, was eine Hypermenorrhoe kennzeichnet. Durch die Tatsache der vermehrten Ausscheidung von Menstruationsblut ergeben sich weitere – direkte und indirekte – Begleiterscheinungen. Sicher kommen euch einige davon bekannt vor.

Was sind die Symptome starker Regelblutung?

  • Euer Alltag ist durch die starke Blutung eingeschränkt, da ihr gefühlt rund um die Uhr die Toilette aufsucht, was sich – gerade unterwegs – oft als schwierig gestaltet.
  • Neben der auffällig starken Blutung treten häufig auch Blutklumpen auf, sogenannte Koageln, die euch vielleicht manchmal etwas verunsichern.
  • Ihr fühlt euch schwach und abgeschlagen und habt das Gefühl, den ganzen Tag lieber im Bett verbringen zu wollen, da euch Energie und Kraft fehlen.
  • Aufgrund des Blutverlustes kann eine Hypermenorrhoe in seltenen Fällen sogar zur Eisenmangelanämie führen, die unter anderem mit einem Schwächegefühl und Schwindel einhergeht. Wir empfehlen euch, dies ärztlich abklären zu lassen, wenn ihr glaubt, davon betroffen zu sein.
  • Ist die Regelblutung zu stark und verlängert, das heißt über 7 Tage anhaltend, wird dies als Menorrhagie bezeichnet. Habt Ihr das Gefühl dem ist so, ist eine ärztliche Abklärung ratsam.

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Der natürliche Geheimtipp bei starken Regelblutungen

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  • Der pflanzliche Wirkstoff Hirtentäschelkraut hilft bei zu starken Blutungen* – und ist eine gut verträgliche pflanzliche Alternative.
  • Die Einnahme erfolgt 3 bis 5 Tage vor der Menstruation und erfolgt über die Zeit der Periode, die meistens dann noch 2 bis 3 Tage andauert.
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Wieviel Blut verliert man bei der Periode?

Normalerweise verliert eine Frau etwa 60 Milliliter Blut2 während ihrer Periode. Für eine bessere Vorstellung: Das entspricht drei kleinen Ingwer-Shots aus dem Supermarkt à jeweils 20 ml. Frauen mit auffällig starker Blutung verlieren etwa 80 Milliliter3, also ein Drittel mehr. Diesen Ausgleich – bildlich können wir uns wieder einen kleinen Ingwer-Shot vorstellen – muss euer Körper erst einmal aufbringen – zusätzlich zur Periode, die ja an sich schon einen enormen Kraftakt darstellt!

Wieviel Blut verliert man bei der Periode?

Unser weiblicher Körper legt also einen ordentlichen Sprint hin. Während eurer Periode vereint er all seine Kräfte – mit einem Ziel: das nicht mehr benötigte Gewebe abzustoßen, dabei den Blutverlust möglichst gering zu halten und die Basis für den erneuten Aufbau der Gebärmutterschleimhaut zu legen. Die entstandene Wunde muss er sozusagen “heilen”, ohne dabei die Funktion zu verlieren, den erneuten Aufbau der Gebärmutterschleimhaut für die Einnistung vorzubereiten. Kein Wunder also, dass ihr euch während eurer Periode ausgelaugt fühlt.

Tipps bei starken Regelblutungen

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Wichtig ist dabei: Frauen mit starker Periode verlieren im Schnitt mehr Blut als Frauen mit „normaler“ Blutung. Aber: Das sind nur Richtwerte. Die individuelle Menge ist von Frau zu Frau verschieden. Genau wie Euer Zyklus.

Blutungsstörungen – Welche Arten gibt es?

Zusätzlich zur „normalen“, regelmäßigen Menstruation gibt es unterschiedliche Blutungsbilder, die gar nicht so selten sind. Sie unterscheiden sich in der Art, der Dauer, der Häufigkeit sowie der Intensität und Auftritt von Begleiterscheinungen. Man spricht hierbei auch von Blutungsstörungen – „Störung“ deshalb, weil sie von der Norm abweichen und fast immer mit Komplikationen verbunden sind. Folgende Blutungsstörungen werden unterschieden4:

  • Hypermenorrhoe: sehr starke Periode bei normaler Blutungsdauer – um sie geht es hier hauptsächlich
  • Hypomenorrhoe: sehr schwache Periode
  • Menorrhagie: starke und sehr lange andauernde Periode (länger als sieben Tage)
  • Brachymenorrhoe: sehr kurz andauernde Periode (weniger als drei Tage) bei regelmäßigem Zyklus
  • Polymenorrhoe: die Regelblutung tritt häufiger ein durch einen verkürzten Zyklus (unter 25 Tage)
  • Oligomenorrhoe: durch einen verlängerten Zyklus (länger als 35 Tage) tritt die Regelblutung seltener auf
  • Metrorrhagie: völlig unregelmäßige, mehr als 10 Tage anhaltende Blutungen ohne erkennbaren Zyklus
  • Amenorrhoe: Ausbleiben der Periode
  • Dysmenorrhoe: schmerzhafte Regelblutung

Blutungsstörungen oder medizinisch auch abnorme uterine Blutungen (AUB) genannt, solltet ihr immer ärztlich abklären lassen.

Darüber hinaus gibt es auch Blutungen, die zusätzlich zur regelmäßigen Regelblutung auftreten können. Diese können im Zusammenhang einer Blutungsstörung stehen oder den hormonellen Veränderungen in den ersten Jahren nach der ersten Regelblutung bzw. den Jahren vor der letzten Regelblutung.

  • Schmierblutungen
  • Zwischenblutungen
  • Spottings
  • Azyklische Blutungen

Bei manchen Frauen tritt nach dem Eisprung eine geringe Blutung auf, die sogenannte Ovulationsblutung. Auch die Einnistung der befruchteten Eizelle in die Gebärmutterschleimhaut kann bei einigen Frauen zu einer leichten Blutung führen.

Was sind die Ursachen für starke Blutungen?

Sicher kommt euch das bekannt vor: Die Blutung fällt derart heftig aus – teils in Form schwallartiger Blutungen mit Klumpen und Gewebe. Ihr fragt euch sicher, wieso die Periode so stark ausfällt und was die Ursachen dafür sind. Eine der häufigsten Ursachen ist die Beeinträchtigung der Gebärmuttermuskulatur, die sich während der Abstoßung effektiv zusammenzuzieht. Manchmal lassen sich die genauen Gründe für starke Blutungen nicht genau bestimmen. Die Menge an Blut, die wir während unserer Periode verlieren, unterscheidet sich grundsätzlich von Frau zu Frau. Auch die Wahrnehmung, ob es sich um eine verstärkte Blutung handelt, ist von Frau zu Frau individuell unterschiedlich.

Was sind mögliche Ursachen für starke Regelblutungen?

  • Hormonelle Veränderungen: zum Beispiel nach der Geburt, in den beginnenden Wechseljahren oder nach Einsetzen der Spirale4.
  • Organische Veränderungen: Wucherungen an der Gebärmutter – vor allem ausgelöst durch Myome und Polypen oder Verwachsungen wie bei einer Endometriose, ebenso eine Entzündung der Gebärmutter und Eileiter. Sie verhindern, dass sich die Gebärmuttermuskulatur richtig zusammenziehen kann4.
  • Andere medizinische Ursachen: beispielsweise Blutgerinnungsstörungen oder Herz-, Nieren-, Schilddrüsen- oder Leberkrankheiten4.
  • Weitere Aspekte können ebenfalls Einfluss nehmen auf die Stärke und Intensität der Regelblutung, darunter fällt auch die körperliche und mentale Gesundheit, also ob ihr starkem Stress ausgesetzt seid oder intensiven, kräftezehrenden Sport betreibt.

Starke Blutungen behandeln – welche Möglichkeiten gibt es?

Die Regelblutung ist ein Teil eines clever durchdachten, ausgeklügelten Systems, das einigen von uns aber mehr abverlangt als anderen – nämlich all denen, deren Periode deutlich stärker und intensiver ist. Den Wunsch, eine starke Regelblutung zu stoppen – oder zumindest die Intensität der Blutung zu reduzieren – verspüren daher viele. Vielleicht habt ihr auch den Wunsch, etwas gegen die starke Blutung zu unternehmen?

Welche Möglichkeiten zur Behandlung gibt es?

Es gibt verschiedene Behandlungsansätze, jedoch sind diese abhängig von der jeweiligen Ursache.

  • Pflanzliche Behandlung: Pflanzliche Wirkstoffe wie Hirtentäschel reduzieren die starke Regelblutung.
  • Hirtentäschel regt die glatte Muskulatur in verschiedenen Geweben zur Kontraktion beziehungsweise Anspannung an, so auch in der Gebärmutter. Hirtentäschelkraut gibt es auch in vielen Tees. Für eine Wirksamkeit ist es aber entscheidend, wie hochwertig der Extrakt ist und in welcher Menge der Extrakt vorhanden ist, daher ist es meist sinnvoll auf Arzneimittel aus der Apotheke zurückzugreifen. Für die notwendige regelmäßige Anwendung, sind auch Tabletten leichter einzunehmen als Tees über den Tag verteilt korrekt zu zubereiten und zu trinken.
  • Medikamentöse Behandlung: Ein weiterer Ansatzpunkt der Therapie ist die ausbleibende Gerinnselbildung des Menstruationsblutes, da diese verstärkt abgebaut werden. Durch die Verwendung von Arzneimitteln, die dem vermehrten Abbau entgegenwirken, kann die Blutung gestoppt werden.
  • Hormonelle Behandlung: Die Regelblutung kann mittels hormoneller Verhütungsmittel abgeschwächt werden. Auch die Einnahme von Gestagen in der zweiten Zyklushälfte unter anderem in den beginnenden Wechseljahren kann starke Blutungen lindern.
  • Bei besonders starken Beschwerden und oftmals Fehlschlagen der medikamentösen Behandlung werden mittels einer Operation Myome Polypen oder Teile der stark aufgebauten Gebärmutterschleimhaut entfernt und/oder verödet.

Wer eine pflanzliche Alternative bevorzugt, um starke Regelblutungen während eines regelmäßigen Zyklus zu behandeln, für diejenigen ist KadeZyklus bei starken Blutungen eine Lösung! Der pflanzliche Wirkstoff Hirtentäschel hilft starke Blutungen zu reduzieren.

Hinweis: Falls bei euch starke Blutungen während der Menstruation auftreten, lasst diese ärztlich abklären, bevor ihr die geeignete Behandlung für euch wählt.

* Bei Frauen mit regelmäßigen Menstruationszyklen, nachdem ernsthafte Erkrankungen ärztlicherseits ausgeschlossen wurden.

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