Scheidenflora 2017-12-20T16:29:45+00:00

Die Scheidenflora – wichtig für die Frauengesundheit

Frauen brauchen für eine gesunde Scheide eine intakte Scheidenflora. Sogenannte Milchsäurebakterien sind dabei der Schlüssel. Sie schützen Frauen vor verschiedenen Infektionen der Scheide. Aber die empfindliche Balance der Scheidenflora kann auch aus dem Gleichgewicht kommen. Dies begünstigt Scheideninfektionen.

Wie ist die Scheidenflora aufgebaut?

Für eine gesunde Scheide sind bestimmte Bakterien unverzichtbar. Sie sind Teil der sogenannten Scheidenflora. Im Gegensatz zu anderen Mikroorganismen sind sie aber keine Krankheitserreger, sondern nützliche Helfer. Zu den Helfern gehören vor allem Laktobazillen (Milchsäurebakterien). Diese sind stäbchenförmige Bakterien, die Zucker in Milchsäure umwandeln. So entsteht das saure Milieu der Vagina mit einem niedrigen pH-Wert von etwa 3,8 – 4,5. Dank der sauren Umgebung können Krankheitserreger nur schlecht oder gar nicht wachsen.

Die Flora der Scheide ist auch vom weiblichen Sexualhormon Östrogen abhängig. Seine Konzentration schwankt im Körper der Frau während ihres Zyklus: Während und kurz nach der Periode ist der Östrogenspiegel niedriger. In dieser Zeit befinden sich auch weniger Laktobazillen in der Scheide. Im weiteren Verlauf des Zyklus steigt die Menge des Östrogens wieder an. Damit nimmt auch die Anzahl der Milchsäurebakterien wieder zu.

Auch bei Frauen in den Wechseljahren kann die Scheidenflora aus dem Gleichgewicht geraten. In dieser Zeit sinkt der Östrogenspiegel. Dies verändert auch das Milieu der Scheide. Krankheitserreger können sich so leichter ausbreiten.

Wie ist die Scheidenflora aufgebaut?

Für eine gesunde Scheide sind bestimmte Bakterien unverzichtbar. Sie sind Teil der sogenannten Scheidenflora. Im Gegensatz zu anderen Mikroorganismen sind sie aber keine Krankheitserreger, sondern nützliche Helfer. Zu den Helfern gehören vor allem Laktobazillen (Milchsäurebakterien). Diese sind stäbchenförmige Bakterien, die Zucker in Milchsäure umwandeln. So entsteht das saure Milieu der Vagina mit einem niedrigen pH-Wert von etwa 3,8 – 4,5. Dank der sauren Umgebung können Krankheitserreger nur schlecht oder gar nicht wachsen.

Die Flora der Scheide ist auch vom weiblichen Sexualhormon Östrogen abhängig. Seine Konzentration schwankt im Körper der Frau während ihres Zyklus: Während und kurz nach der Periode ist der Östrogenspiegel niedriger. In dieser Zeit befinden sich auch weniger Laktobazillen in der Scheide. Im weiteren Verlauf des Zyklus steigt die Menge des Östrogens wieder an. Damit nimmt auch die Anzahl der Milchsäurebakterien wieder zu.

Auch bei Frauen in den Wechseljahren kann die Scheidenflora aus dem Gleichgewicht geraten. In dieser Zeit sinkt der Östrogenspiegel. Dies verändert auch das Milieu der Scheide. Krankheitserreger können sich so leichter ausbreiten.

Wie ist die Scheidenflora aufgebaut?

Für eine gesunde Scheide sind bestimmte Bakterien unverzichtbar. Sie sind Teil der sogenannten Scheidenflora. Im Gegensatz zu anderen Mikroorganismen sind sie aber keine Krankheitserreger, sondern nützliche Helfer. Zu den Helfern gehören vor allem Laktobazillen (Milchsäurebakterien). Diese sind stäbchenförmige Bakterien, die Zucker in Milchsäure umwandeln. So entsteht das saure Milieu der Vagina mit einem niedrigen pH-Wert von etwa 3,8 – 4,5. Dank der sauren Umgebung können Krankheitserreger nur schlecht oder gar nicht wachsen.

Die Flora der Scheide ist auch vom weiblichen Sexualhormon Östrogen abhängig. Seine Konzentration schwankt im Körper der Frau während ihres Zyklus: Während und kurz nach der Periode ist der Östrogenspiegel niedriger. In dieser Zeit befinden sich auch weniger Laktobazillen in der Scheide. Im weiteren Verlauf des Zyklus steigt die Menge des Östrogens wieder an. Damit nimmt auch die Anzahl der Milchsäurebakterien wieder zu.

Auch bei Frauen in den Wechseljahren kann die Scheidenflora aus dem Gleichgewicht geraten. In dieser Zeit sinkt der Östrogenspiegel. Dies verändert auch das Milieu der Scheide. Krankheitserreger können sich so leichter ausbreiten.

4 Tipps

Für eine gesunde Vagina können
Sie ein paar Dinge beherzigen.
Sie tragen dazu bei, dass die
Intimflora im Gleichgewicht bleibt.
Dazu gehören:

Sanfte Reinigung der Intimregion

pH-neutrale Waschlotionen reinigen sanft. Sie schonen den Säureschutzmantel der Haut. Doch auch die Reinigung mit lauwarmen Wasser ist vollkommen ausreichend.

Keine Scheidenspülungen, Intimdeos und Feuchttücher

Sie sind bei einer sanften Intimpflege überflüssig. Ihre Verwendung ist eher von Nachteil, da sie der natürlichen Scheidenflora schaden.

Richtige Toilettenhygiene

Achten Sie nach dem Gang zur Toilette auf die richtige Wisch-Technik. Dabei von der Vagina zum After hin wischen und nicht anders herum.

Nasse Badekleidung und verschwitzte Sportkleidung schnell ausziehen

Wechseln Sie nach dem Wasserbad oder Sport möglichst rasch Ihre Kleidung. So lässt sich vermeiden, dass sich Krankheitserreger in der feuchtwarmen Umgebung vermehren.

4 Tipps

Für eine gesunde Vagina können
Sie ein paar Dinge beherzigen.
Sie tragen dazu bei, dass die
Intimflora im Gleichgewicht bleibt.
Dazu gehören:

Sanfte Reinigung der Intimregion
pH-neutrale Waschlotionen reinigen sanft. Sie schonen den Säureschutzmantel der Haut. Doch auch die Reinigung mit lauwarmen Wasser ist vollkommen ausreichend.

Keine Scheidenspülungen, Intimdeos und Feuchttücher
Sie sind bei einer sanften Intimpflege überflüssig. Ihre Verwendung ist eher von Nachteil, da sie der natürlichen Scheidenflora schaden.

Richtige Toilettenhygiene
Achten Sie nach dem Gang zur Toilette auf die richtige Wisch-Technik. Dabei von der Vagina zum After hin wischen und nicht anders herum.

Nasse Badekleidung und verschwitzte Sportkleidung schnell ausziehen
Wechseln Sie nach dem Wasserbad oder Sport möglichst rasch Ihre Kleidung. So lässt sich vermeiden, dass sich Krankheitserreger in der feuchtwarmen Umgebung vermehren.

Was bringt die Scheidenflora aus dem Gleichgewicht?

In einer gesunden Scheidenflora sind Laktobazillen in Überzahl vorhanden. Neben ihnen besiedeln zu einem geringeren Anteil auch andere Mikroorganismen die Scheide. Einige von ihnen kommen natürlicherweise auch auf unserer Haut vor. Sind weniger Laktobazillen vorhanden, oder fehlen sie sogar ganz, verändert sich das Milieu der Vagina. Der eigentlich niedrige pH-Wert steigt an. Dadurch finden Keime eine für sie freundlichere Umgebung vor, in der sie gut wachsen können. Treten Symptome wie vermehrter Ausfluss, starker Juckreiz und ein Brennen beim Wasserlassen auf? Dann liegt die Vermutung nahe, dass sich einer der Erreger für Scheidenpilz ausgebreitet hat.

Bestimmte Körperflüssigkeiten sind basisch. Dazu gehören Blut und Sperma. Sie lassen den niedrigen pH-Wert in der Scheide ansteigen. Normalerweise stellt die Scheidenflora das schützende saure Millieu nach dem Sex oder in den Tagen nach der Periode schnell genug wieder her. Geschieht dies jedoch nicht oder reagiert die Scheidenflora einer Frau empfindlicher auf diese Veränderungen, haben Bakterien in dieser Situation gute Gelegenheit, sich auszubreiten. So steigt das Risiko für eine Scheideninfektion.

Gesunde
Scheiden­­­flora!
Dafür hab ich was.

Nicht nur Pilze, auch andere Erreger wie z.B. Bakterien können zu unangenehmen Beschwerden führen, wenn die Scheidenflora nicht intakt ist. Ein Beispiel dafür ist die bakterielle Vaginose. Auch hier ist die Scheidenflora verändert. Anstelle der wichtigen Laktobazillen sind nun unerwünschte Bakterien im Übermaß vorhanden. Dadurch verändert sich typischerweise der Ausfluss betroffener Frauen: Er wird mehr und ist meist grau-weißlich. Zudem riecht er streng und unangenehm „fischartig“. Betroffene Frauen belastet dies und sie vermuten schnell eine schlechte Intimhygiene hinter dem Geruch. Grund dafür sind aber bestimmte Stoffe, die die Bakterien bilden. Außerdem kann Juckreiz auftreten und die Haut im Vaginalbereich gereizt und gerötet sein. Daher sind auch Schmerzen beim Sex oder Wasserlassen möglich.

Genau genommen ist die bakterielle Vaginose keine bakterielle Scheideninfektion. Sie ist vielmehr eine Fehlbesiedlung der Scheide mit unerwünschten Bakterien. Auch werden die Bakterien nicht beim Sex übertragen. Daher ist die bakterielle Vaginose auch keine Geschlechtskrankheit. Es ist jedoch wichtig, dieses Ungleichgewicht der Scheidenflora zu behandeln. Sonst ist das Risiko für andere Infektionen der Scheide erhöht.

Die Zusammensetzung der Scheidenflora wird auf verschiedene Art beeinflusst.

Patientenbroschüre
gesunde Scheidenflora

Die Patientenbroschüre „Gesunde Scheidenflora“ klärt auf, wann eine Kur mit Milchsäure oder Laktobazillen sinnvoll ist. Wie man die Scheidenflora stabilisiert und regeneriert.  Und was hilft, um vaginalen Infektionen vorzubeugen. Wichtige Themen im Leben einer Frau.

Alles auf einen Blick – zusammengestellt von KadeFungin, dem Experten für Intimgesundheit.

Download

Einige Verhaltensweisen erhöhen das Risiko von Scheiden­infektionen

  • Eine zucker- und kohlenhydratreiche Ernährung
    Sie kann sich negativ auf die vaginale Gesundheit auswirken. Bei Frauen, die häufiger an Scheidenpilz erkranken, empfiehlt sich eine ausgewogene und ballaststoffreiche Ernährung mit wenig Zucker. Viel Zucker fördert, dass krankheitserregende Pilze im Darm wachsen. Gelangen sie dann nach dem Gang zur Toilette in die Scheide, kann ein Scheidenpilz die Folge sein.
  • Ungeschützter Sex mit häufig wechselnden Partnern
    Dadurch kommt es auch zum Kontakt mit verschiedenen Bakterien. Dies schließt auch Krankheitserreger ein. Auch der sofortige Wechsel zwischen Anal- und Vaginalverkehr steigert das Risiko von Scheideninfektionen.
  • Antibiotika
    Wird bei verschiedenen Erkrankungen eine Behandlung mit Antibiotika notwendig, kann dies die gesunde Scheidenflora aus dem Gleichgewicht bringen. Dann haben Keime und Pilze leichtes Spiel, sich zu auszubreiten.
  • Eine zucker- und kohlenhydratreiche Ernährung
    Sie kann sich negativ auf die vaginale Gesundheit auswirken. Bei Frauen, die häufiger an Scheidenpilz erkranken, empfiehlt sich eine ausgewogene und ballaststoffreiche Ernährung mit wenig Zucker. Viel Zucker fördert, dass krankheitserregende Pilze im Darm wachsen. Gelangen sie dann nach dem Gang zur Toilette in die Scheide, kann ein Scheidenpilz die Folge sein.
  • Ungeschützter Sex mit häufig wechselnden Partnern
    Dadurch kommt es auch zum Kontakt mit verschiedenen Bakterien. Dies schließt auch Krankheitserreger ein. Auch der sofortige Wechsel zwischen Anal- und Vaginalverkehr steigert das Risiko von Scheideninfektionen.
  • Antibiotika
    Wird bei verschiedenen Erkrankungen eine Behandlung mit Antibiotika notwendig, kann dies die gesunde Scheidenflora aus dem Gleichgewicht bringen. Dann haben Keime und Pilze leichtes Spiel, sich zu auszubreiten.

Für schwangere Frauen ist eine gesunde Scheide mit intakter Intimflora besonders wichtig. Eine Schwangerschaft ist ein sehr besonderer Zustand für den Körper. Sie verändert auch den Hormonhaushalt. Der dann hohe Östrogenspiegel nimmt auch Einfluss auf die Scheidenflora. Außerdem sind Schwangere wegen ihres sensibleren Immunsystems anfälliger für Infektionen. Ist die Scheidenflora bei Schwangeren gestört, können sich Krankheitserreger ausbreiten. Im Fall einer bakteriellen Vaginose erhöht sich das Risiko einer Früh- oder Fehlgeburt. Nehmen Schwangere einen veränderten Ausfluss bei sich wahr (Aussehen und Geruch), ist es ratsam, dass sie ihren Frauenarzt aufsuchen. Er klärt die Veränderung ab und kann sie bei Bedarf entsprechend behandeln.

Wie kann man eine gesunde Scheidenflora unterstützen oder aufbauen?

Es gibt verschiedene Mittel und Wege, die Scheidenflora zu unterstützen. Dies fördert auch eine gesunde Vagina. Dazu hat sich eine sogenannte Aufbaukur mit Laktobazillen bewährt. Die Kur hilft beim Wiederaufbau der schützenden Vaginalflora. Eine weitere Möglichkeit für eine ausgeglichene und widerstandsfähige Vaginalflora ist eine Regenerations-Kur mit Milchsäure.

Eine Kur mit KadeFungin FloraProtect kann aus medizinischer Sicht sinnvoll sein,

    • um Scheidenpilz nachzubehandeln,
    • um zu helfen, wiederkehrenden Scheideninfektionen vorzubeugen oder
    • um durch Antibiotika abgetötete Milchsäurebakterien zu ersetzen.
KadeFungin FloraProtect

KadeFungin Milchsäurekur kann in unterschiedlichen Situationen geeignet sein:

  • Zum Aufbau der Scheidenflora bei bakteriellen Scheideninfektionen
  • Um die Vaginalflora zu stabilisieren und Infektionen vorzubeugen
  • Zur Unterstützung, um hormonell-bedingten Schwankungen des Scheidenmilieus während der Schwangerschaft vorzubeugen.
KadeFungin Milchsäurekur
Ratgeber
Tipps zur Intimgesundheit
Selbsttest
Machen Sie den Selbsttest

Sie haben Fragen zu Scheidenpilz, Scheidentrockenheit, bakterieller Vaginose oder zur Scheidenflora?

Stellen Sie uns Ihre Fragen. Unser medizinisch-wissenschaftlicher Dienst hilft Ihnen gerne weiter und beantwortet Ihre Fragen zu allgemein gynä­ko­lo­gischen Frage­stellungen, Fachbegriffen, medi­zi­nischen Zusammen­hängen und unseren Produkten. Bitte beachten Sie, dass wir zu indi­vi­duellen Gesundheits­fragen keine Auskünfte geben können. Hier bedarf es in der Regel einer medizinischen und/oder labor­medi­zinischen Untersuchung. Auch ist es uns nicht möglich, eine Diagnose zu stellen. Bei akuten medi­zinischen Fragen wenden Sie sich bitte immer an Ihren Arzt.

HerrFrau

Ich habe die Datenschutzbestimmungen zur Kenntnis genommen und willige ein, dass die von mir angegeben Daten elektronisch erhoben und gespeichert werden. Meine personenbezogenen Daten werden nur zur Bearbeitung und Beantwortung meiner Anfrage genutzt. Diese Einwilligung kann stets widerrufen werden. Weitere Informationen, auch zum Widerruf, ergeben sich aus der Datenschutzerklärung.