Hormon­­schwan­­kungen und Scheiden­­pilz

Auch die weiblichen Hormone können eine Ursache für Scheidenpilz sein. Frauen, die hohe Östrogenspiegel haben, erkranken häufiger. Ein Anstieg des Hormons ist in verschiedenen Lebenphasen ganz normal.

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Medical AdvisorDR. KADE
Medical Affairs
MINA

Der Scheiden­­pilzer­­reger profitiert vom Östrogen

Unter Einfluss von Östrogen kann sich „Candida albicans“ (fast immer der Erreger einer Scheidenpilzinfektion) besonders gut vermehren. Das weibliche Sexualhormon begünstigt die Bildung von Zucker, der im Form von Glykogen in den Zellwänden der Vaginalhaut eingelagert wird. Für die Pilze ein perfektes Nahrungsangebot! Steigt der Östrogenspiegel, beginnt Candida albicans, sich verstärkt zu vermehren – und das Risiko einer Pilzinfektion nimmt zu. Deshalb kann Östrogen eine Ursache für Scheidenpilz sein. Ein Anstieg oder auch Schwanken des Östrogenspiegels ist in vielen Lebensphasen einer Frau vollkommen normal.

Spielen Hormone bei Scheidenpilz eine Rolle?

Ursache: erhöhter Östrogen­­spiegel

  • In der zweiten Zyklushälfte (also an den Tagen vor der Menstruation)
  • während der Pubertät
  • während der Schwangerschaft
  • während der Wechseljahre
  • während einer Hormonersatztherapie
  • gelegentlich unter Pilleneinnahme (je nach Dosierung)
Was sind die Symptome von Scheidenpilz?

Meist dauert es nicht lange bis eine Frau bemerkt, dass ihr sensibler Intimbereich aus dem Gleichgewicht geraten ist. Denn sobald der Scheidenpilz sich ausbreitet, ist die Ruhe dahin.

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Wie wird Scheidenpilz behandelt?

Erfreulicherweise ist die Behandlung von Scheidenpilz unkompliziert. Betroffene Frauen können sich selbst ohne Rezept ein Arzneimittel in der Apotheke besorgen.

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