Scheidenpilz bei Kindern 2018-06-18T12:12:20+00:00

Scheidenpilz bei Kindern — gibt es das?

Grundsätzlich kann ein Scheidenpilz in jedem Alter auftreten, auch bei Babys und Kindern. Zu einer Infektion kann es kommen, wenn sich ein an sich harmloser Hefepilz plötzlich rasant im Genitalbereich vermehrt. Eine Salbe hilft gegen den Scheidenpilz bei Kindern.

Genitalpilz bei Kindern — Was sind die Ursachen?

Scheidenpilz kann nicht nur bei Erwachsenen, sondern auch bei Kindern auftreten. Die Ursache für den Scheidenpilz ist die gleiche, wie bei der Frau: die Ausbreitung von Hefepilzen. Dazu gehört zum Beispiel die Art Candida albicans.

Grundsätzlich ist der Pilz harmlos. Er kommt sogar ganz normal auf unserer Haut vor. Vermehrt er sich jedoch zu stark, können Beschwerden auftreten.

Candida albicans kann neben Scheidenpilz noch andere Pilzinfektionen bei Kindern hervorrufen. Dazu gehören der sogenannte Mundsoor (eine Infektion des Mund- und Rachenraums) oder der Windelsoor, auch Windeldermatitis genannt. Typisch für die Windeldermatitis ist ein Hautausschlag im Windelbereich. In der feucht-warmen Umgebung können sich die Pilze besonders schnell vermehren. Bei Mädchen kann der Ausschlag dann auf die Schamlippen übergehen. Nur selten breitet sich der Pilz auch in die Scheide aus, sodass Scheidenpilz bei Kindern vor der Pubertät eher unüblich ist.

Bei Mädchen ab der Pubertät können hormonelle Veränderungen eine Scheidenpilzinfektion begünstigen. Auf dem Weg vom Mädchen zur Frau produziert der Körper mehr Geschlechtshormone. Vor allem das weibliche Sexualhormon Östrogen beeinflusst das Scheidenmilieu. Dadurch haben Pilze leichteres Spiel, sich auszubreiten. Außerdem schwankt die Konzentration des Hormons und kann den Intimbereich daher in gewissen Phasen des Zyklus anfälliger für eine Pilzinfektion machen.

Wie sieht genitale Pilzinfektion bei Kindern aus?

Es gibt verschiedene Anzeichen, die auf eine Infektion mit einem Scheidenpilz bei Kindern hindeuten können. Dazu gehören:

  • Rötungen des Genitalbereichs und der Schamlippen
  • Entzündete und nässende Hautstellen
  • Schuppen im Randbereich der Hautreizungen
  • Starkes Jucken, Brennen und Schwellung
  • Brennen beim Wasserlassen

Wenn sich der Pilz auf die Scheide ausgebreitet hat, ist auch weißlich-krümeliger oder gelblicher Ausfluss möglich. Scheidenpilz bei kleinen Kindern ist jedoch sehr selten und tritt eher im Rahmen einer Windeldermatitis auf, die nicht behandelt wurde. Daher ist es ratsam, bei Symptomen wie einem geröteten Po oder offenen Hautstellen einen Kinderarzt aufzusuchen.

Was hilft gegen Scheidenpilz bei Kindern?

Scheidenpilz bei Kindern lässt sich in der Regel einfach behandeln. Wenn Eltern bei ihrem Kind zum Beispiel Rötungen oder entzündete Stellen im Intimbereich entdecken, sollten sie mit ihrem Kinderarzt sprechen. Er kann dann zum Beispiel eine Salbe verordnen. Bestimmte Wirkstoffe in der Salbe, sogenannte Antimykotika, bekämpfen Pilze wirksam.

Manchmal klagen Mädchen, die bereits ihre Regel haben, über Beschwerden, zum Beispiel Ausfluss und Juckreiz. Dann ist ein Besuch beim Frauenarzt notwendig. Für manche jungen Mädchen ist der erste Besuch beim Frauenarzt mit Ängsten verbunden. Daher bieten viele Frauenärzte eine spezielle Sprechstunde an, die sich gezielt an Mädchen richtet.

Grundsätzlich ist es ratsam, den Genitalbereich schonend zu reinigen und die beanspruchte Haut einzufetten. Pilze brauchen zum Wachsen eine feucht-warme Umgebung. Durch einen einfachen Trick lässt sich die Intimregion jedoch trocken halten: Nach dem Toilettengang oder dem Windelwechseln den Intimbereich mit einem Föhn vorsichtig und nicht zu heiß trocknen.

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Ist eine Pilzinfektion im Genitalbereich bei Kindern ansteckend?

Infektionen mit den Candida-Pilzarten sind zwar ansteckend, aber nicht so ansteckend wie Krankheiten, die durch Bakterien oder Viren verursacht werden.

Diese einfachen Hygieneregeln können vor einer Ansteckung schützen:

  • Verwenden Sie keine gemeinsamen Handtücher.
  • Waschen Sie sich regelmäßig die Hände.
  • Reinigen Sie bei Kindern mit Windeldermatitis die Wickelunterlage.
  • Verzichten Sie auf Unterwäsche aus synthetischen Fasern.

Auch wenn genitale Pilzinfektionen bei Kindern recht selten vorkommen, ist eine angemessene Körperhygiene wichtig. Dazu gehört es, regelmäßig die Windeln zu wechseln und täglich den Intimbereich mit lauwarmem Wasser zu reinigen.

Was sind die Symptome von Scheidenpilz?

Meist dauert es nicht lange bis eine Frau bemerkt, dass ihr sensibler Intimbereich aus dem Gleichgewicht geraten ist. Denn sobald der Scheidenpilz sich ausbreitet, ist die Ruhe dahin.

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Wie wird Scheidenpilz behandelt?

Erfreulicherweise ist die Behandlung von Scheidenpilz unkompliziert. Betroffene Frauen können sich selbst ohne Rezept ein Arzneimittel in der Apotheke besorgen.

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