Penispilz – was Männer darüber wissen sollten 2018-06-18T12:10:49+00:00

Was Männer über Penispilz wissen sollten

Penispilz beim Mann entsteht meist durch den Hefepilz Candida albicans und damit durch den gleichen Erreger wie Scheidenpilzinfektionen der Frau. Im Vergleich zu Frauen sind Männer jedoch deutlich seltener von Pilzinfektionen im Intimbereich betroffen.

Genitalpilz beim Mann – was ist das?

Auch beim Mann kann Genitalpilz vorkommen, wenn sich der Hefepilz Candida albicans im Intimbereich stark vermehrt. Es handelt sich dabei um den gleichen Erreger, der bei Frauen zu Scheidenpilz führt. Penispilz kommt bei Männern jedoch insgesamt viel seltener vor. Auch wenn manche Männer bei Symptomen wie Juckreiz oder Rötungen an Eichel und Vorhaut an eine Geschlechtskrankheit denken, zählt der Genitalpilz nicht dazu. Eine Ansteckung beim Sex ist zwar möglich, aber nur selten der Auslöser.

Wodurch bekommt „Mann“ Genitalpilz?

Der Hefepilz Candida albicans ist an sich ein harmloser Erreger, der auch auf der gesunden Haut in geringer Zahl vorkommt. Erst wenn er sich stark vermehrt, treten Beschwerden auf und man spricht von einer Infektion. Besonders gut gedeihen Hefepilze in feuchter und warmer Umgebung. Da die Genitalregion des Mannes normalerweise eher trocken ist, vermehren sich Pilze dort kaum. Allerdings kann starkes Schwitzen, etwa beim Sport oder bei hohen Sommertemperaturen, die Situation ändern. Auch enge Kleidung und Unterwäsche aus Synthetikfasern nehmen den Schweiß nicht gut auf. Auf der warmen, feuchten Haut finden Candidapilze dann beste Bedingungen, um zu wachsen. Außerdem finden die Hefepilze auch unter der Vorhaut ein günstiges Milieu – daher haben unbeschnittene Männer sowie Männer mit einer zu engen Vorhaut (Phimose) ein höheres Risiko für Penispilz. Weitere Risikofaktoren sind ein schwaches Immunsystem oder Grunderkrankungen wie die Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus).

Genitalpilz beim Mann – woran erkennt man ihn?

Penispilz macht sich vor allem im Bereich der Eichel und der Vorhaut bemerkbar. Diese Stellen können jucken und brennen. Da es zu einer Entzündung kommt, kann die Haut rot und geschwollen aussehen. Berührungen sind unangenehm, sodass auch Geschlechtsverkehr schmerzhaft sein kann. Viele Männer bemerken zudem kleine rote Pünktchen auf der Eichel und Vorhaut, die wie ein Hautausschlag aussehen.

Bei unbeschnittenen Männern können zusätzlich weißliche, unangenehm riechende Ablagerungen unter der Vorhaut auf den Penispilz hinweisen. Ist außerdem die Harnröhre vom Genitalpilz befallen, tritt ein typisches Brennen beim Wasserlassen auf.

Was passiert, wenn Genitalpilz nicht behandelt wird?

Genitalpilz beim Mann sollte grundsätzlich behandelt werden, wenn Beschwerden auftreten. Geschieht dies nicht, können die unangenehmen Symptome anhalten und die Infektion kann sich unter Umständen bis in die Harnröhre ausweiten. Außerdem besteht die Möglichkeit, dass Männer mit genitaler Pilzinfektion ihre Sexualpartner anstecken. So kann ein unbehandelter Genitalpilz des Mannes die Ursache für immer wieder erneute Scheidenpilzinfektionen der Partnerin sein. Nicht immer haben Männer eindeutige Beschwerden, sodass sie ihre Partnerin anstecken, ohne es zu wissen. Besteht dieser Verdacht, sollte sich der Mann ebenfalls gegen eine genitale Pilzinfektion behandeln lassen.

Genitalpilz beim Mann nur durch Geschlechtsverkehr?

Penispilz beim Mann kann auch durch Geschlechtsverkehr übertragen werden, muss aber nicht. Oft spielen auch andere Faktoren wie die Intimhygiene, starkes Schwitzen, enge Kleidung oder eine Vorhautverengung eine Rolle. Zusätzlich gelten außerdem ein geschwächtes Abwehrsystem (z. B. durch bestimmte Medikamente oder Krankheiten) sowie eine Grunderkrankung wie Diabetes als Risikofaktoren für eine Pilzinfektion beim Mann. Auch wenn es seltener die Ursache ist, kann ein Zusammenhang zwischen häufig wiederkehrendem Scheidenpilz und Sexualität bestehen.

Scheidenpilz?
Ist für mich kein
Thema mehr.

Wie lässt sich eine Pilzinfektion beim Mann behandeln?

Die Therapie bei einem Penispilz beim Mann ist meist ganz einfach und unkompliziert. So können Männer einen Genitalpilz mit einer Salbe leicht selbst behandeln und wieder loswerden. Die Salbe wird direkt auf die betroffenen Stellen an Penis und Vorhaut aufgetragen. Sie enthält einen speziellen Wirkstoff, der die Pilze bekämpft (Antimykotikum). Unter der Therapie klingen die Symptome meist schnell ab. Sollten jedoch Beschwerden wie Brennen beim Wasserlassen bestehen bleiben, ist ein Arztbesuch notwendig, um andere mögliche Ursachen abzuklären.

Die Akut-Therapie bei Scheidenpilz

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Was können Männer tun, um sich vor einem Genitalpilz zu schützen?

Um einem Penispilz vorzubeugen, sind einige Maßnahmen besonders hilfreich. Dazu zählen:

  • Intimbereich täglich waschen
  • Zone unter der Vorhaut unter fließendem Wasser reinigen
  • Keine scharfen Waschsubstanzen anwenden, da diese dem gesunden Hautmilieu schaden
  • Atmungsaktive Unterwäsche (z. B. aus Baumwolle) und
  • Angenehm locker sitzende Kleidung tragen

Treten bei der Partnerin auffallend oft Scheidenpilzinfektionen auf, sollte sich auch der Mann mitbehandeln lassen.

Was sind die Symptome von Scheidenpilz?

Meist dauert es nicht lange bis eine Frau bemerkt, dass ihr sensibler Intimbereich aus dem Gleichgewicht geraten ist. Denn sobald der Scheidenpilz sich ausbreitet, ist die Ruhe dahin.

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Wie wird Scheidenpilz behandelt?

Erfreulicherweise ist die Behandlung von Scheidenpilz unkompliziert. Betroffene Frauen können sich selbst ohne Rezept ein Arzneimittel in der Apotheke besorgen.

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