Stillende und Schwangere 2021-09-15T15:03:44+00:00

Scheidentrockenheit nach der Geburt – gut geschützt durch die Dürrephase

Die Geburt eines Babys stellt nicht nur das Leben der frisch gebackenen Eltern auf den Kopf, sie verlangt vor allem dem Körper der Frau einiges ab. Ehemaliger Babybauch, Wochenfluss, Stillbusen – zu den großen körperlichen Veränderungen, gesellen sich viele kleine. Dazu zählt bei einigen Frauen die Scheidentrockenheit nach der Geburt. Erfahren Sie, was die Ursachen für Scheidentrockenheit in der Stillzeit sind, was Sie dagegen tun und wie Sie wirksam vorbeugen können.

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Medical AdvisorDR. KADE
Medical Affairs

Scheidentrockenheit nach der Geburt – kein Grund zur Sorge!

Zunächst einmal: Scheidentrockenheit nach der Geburt ist weder ein Tabu noch eine Seltenheit. Viele Frauen bemerken in der Stillzeit oder in den Monaten nach der Geburt eine trockene Scheide (Vagina). Manche Frauen spüren diesen Feuchtigkeitsmangel als diffuses Brennen oder Jucken, andere empfinden Schmerzen beim Sex.

Denn Pille ist nicht gleich Pille. Die Präparate unterscheiden sich vielmehr in Art und Menge ihrer enthaltenen Hormone. Hinzukommt, dass nicht jede Frau auf dieselbe Pille gleich reagiert. Fest steht allerdings, dass die weiblichen Geschlechtshormone, vor allem das Östrogen, das Scheidenmilieu beeinflussen. So bewirkt Östrogen, dass sich die Zellen in der Vaginalhaut aufbauen und regenerieren. Das Hormon hält außerdem das Gewebe elastisch, indem es die Bildung von elastischen Fasern (Kollagen) und Hyaluronsäure anregt. Und schließlich sorgen Östrogene für eine gute Durchblutung und Befeuchtung und damit auch für eine gesunde Scheidenflora.

Daher kann ein Mangel an Östrogen dazu führen, dass die Scheide weniger Sekret bildet und trockener wird. Dies ist zum Beispiel während der Wechseljahre bei vielen Frauen der Fall. Doch auch bei Frauen im gebärfähigen Alter kann es zu einem örtlichen, das heißt auf die Scheide beschränkten Hormonmangel kommen. Möglich ist dieser Effekt zum Beispiel bei niedrig dosierten kombinierten Pillen. Diese setzen sich aus zwei Hormonen zusammen: einem niedrig dosierten Gelbkörperhormon (Gestagen) sowie einem Östrogen, ebenfalls in niedriger Dosierung. Viele Frauen vertragen diese sogenannten Mikropillen gut und wenden sie daher auch zur Langzeitverhütung an. Da diese Pillen die körpereigene Östrogenbildung unterdrücken, kann es jedoch sein, dass bei manchen Frauen die Östrogenkonzentration nicht ausreicht, um die Vaginalhaut ausreichend zu befeuchten und aufzubauen. Dann können Beschwerden wie Scheidentrockenheit auftreten.

Maren KadeFungin
Denn Pille ist nicht gleich Pille. Die Präparate unterscheiden sich vielmehr in Art und Menge ihrer enthaltenen Hormone. Hinzukommt, dass nicht jede Frau auf dieselbe Pille gleich reagiert. Fest steht allerdings, dass die weiblichen Geschlechtshormone, vor allem das Östrogen, das Scheidenmilieu beeinflussen. So bewirkt Östrogen, dass sich die Zellen in der Vaginalhaut aufbauen und regenerieren. Das Hormon hält außerdem das Gewebe elastisch, indem es die Bildung von elastischen Fasern (Kollagen) und Hyaluronsäure anregt. Und schließlich sorgen Östrogene für eine gute Durchblutung und Befeuchtung und damit auch für eine gesunde Scheidenflora.

Daher kann ein Mangel an Östrogen dazu führen, dass die Scheide weniger Sekret bildet und trockener wird. Dies ist zum Beispiel während der Wechseljahre bei vielen Frauen der Fall. Doch auch bei Frauen im gebärfähigen Alter kann es zu einem örtlichen, das heißt auf die Scheide beschränkten Hormonmangel kommen. Möglich ist dieser Effekt zum Beispiel bei niedrig dosierten kombinierten Pillen. Diese setzen sich aus zwei Hormonen zusammen: einem niedrig dosierten Gelbkörperhormon (Gestagen) sowie einem Östrogen, ebenfalls in niedriger Dosierung. Viele Frauen vertragen diese sogenannten Mikropillen gut und wenden sie daher auch zur Langzeitverhütung an. Da diese Pillen die körpereigene Östrogenbildung unterdrücken, kann es jedoch sein, dass bei manchen Frauen die Östrogenkonzentration nicht ausreicht, um die Vaginalhaut ausreichend zu befeuchten und aufzubauen. Dann können Beschwerden wie Scheidentrockenheit auftreten.

Was ist Scheidentrockenheit?

Mediziner sprechen von Scheidentrockenheit, wenn der Vagina oder dem Intimbereich Feuchtigkeit fehlt. Das kann passieren, wenn dieser nicht ausreichend durchblutet wird. Und das wiederum kann passieren, wenn der Körper nur wenig Östrogen herstellt. Eine heruntergefahrene Östrogenproduktion ist typisch für die Stillzeit und die Zeit nach der Schwangerschaft.
Scheidentrockenheit ist also beinahe „normal“ für die Zeit nach der Geburt. Charakteristisch ist das Phänomen auch für die Zeit der Wechseljahre, wenn der Körper die Östrogenproduktion allmählich einstellt. Aber auch für Krebspatientinnen, für Frauen, die die Pille nehmen oder nach Einnahme von Antibiotika kann Scheidentrockenheit ein Thema sein.

Die Symptome? So äußert sich Scheidentrockenheit

Einige Frauen spüren ein Jucken, eine Reizung oder ein starkes Spannungs- und Trockenheitsgefühl im Intimbereich. Andere bemerken ein unangenehmes Brennen, wenn sie auf Toilette gehen – übrigens nicht zu verwechseln mit dem Brennen aufgrund einer Blasenentzündung. Manche Frauen plagt ein unangenehmes Gefühl beim Tragen enger Hosen oder bei bestimmten Bewegungen wie Treppensteigen, Radfahren oder sogar beim Laufen. Und wiederum andere, die von all dem vielleicht noch nichts bemerkt haben, empfinden plötzlich Schmerzen beim Sex.

Auch eine auffällige Häufigkeit von Scheidenpilzinfektionen oder bakteriellen Infektionen kann mit Scheidentrockenheit einhergehen und Anzeichen einer angeschlagenen Scheidenflora sein.

Wie auch immer: Scheidentrockenheit nach der Geburt äußert sich bei jeder Frau anders. Sprechen Sie bei anhaltenden Schmerzen, starkem Juckreiz oder einem ausgeprägten Gefühl von Trockenheit im Intimbereich mit einem Gynäkologen oder Ihrer Hebamme. Der Frauenarzt kann durch spezifische Untersuchungen zudem eine bakterielle Scheideninfektion ausschließen oder wirksam behandeln.

Unser Selbsttest hilft Ihnen herauszufinden, ob es sich beim Brennen oder Jucken um einen Scheidenpilz, eine bakterielle Vaginose oder um Scheidentrockenheit handelt.

Kleiner Exkurs – die gesunde Scheidenflora

Eine intakte Scheidenflora ist die Voraussetzung für einen abwehrstarken und hydrierten Intimbereich. Von einer gesunden Scheidenflora spricht man allgemein, wenn der pH-Wert zwischen 3,8 und 4,5 liegt. Anders gesagt: Bei einer gesunden Scheidenflora leben die Milchsäurebakterien und andere Mikroorganismen im friedlichen Gleichgewicht, dem sogenannten sauren Milieu, miteinander.

Ob der pH-Wert stimmt und es der Scheidenflora gut geht, hängt zu einem beachtlichen Teil von der Mannschaftsstärke der Milchsäurebakterien und vor allem von der Östrogen-Konzentration ab. Denn Östrogen hat die Eigenschaft, die Vagina gut durchblutet, elastisch und feucht zu halten.

Allerdings schwanken die Östrogenanteile im weiblichen Körper regelmäßig. Nicht nur im Laufe des Lebens, sondern auch innerhalb des Zyklus – nach dem Eisprung nehmen sie beispielsweise deutlich ab. Und hier schließt sich der Kreis: Sinkt das Östrogen, sinkt auch die Zahl der Laktobazillen, die Milchsäure produzieren. In der Folge kann das natürlich schützende, saure Milieu in Schieflage geraten. Das Scheidengewebe wird dünner, empfindlicher und damit anfälliger für Trockenheit, Infektionen wie eine bakterielle Vaginose oder für Scheidenpilz.

Die Ursachen für eine trockene Scheide nach der Geburt und in der Stillzeit

Nach der Geburt sinkt der Östrogenspiegel. Der Körper stellt vom Modus „schwanger“ (mehr Östrogen) in den Modus „nicht schwanger“ (weniger Östrogen) um. Die Folge dieser körperlichen Mammutaufgabe kann ein vorübergehender Östrogenmangel sein.

Ursachen von Scheidentrockenheit nach der Geburt

Noch stärker kann sich die Östrogenflaute nach der Geburt bei stillenden Frauen auswirken. Der Grund ist das Hormon Prolaktin, das durch das Stillen ausgeschüttet wird – mit dem wunderbaren Ziel, die Milchproduktion am Laufen zu halten. Allerdings macht das Prolaktin der erlahmten Östrogenproduktion zusätzlich zu schaffen.

Andere Ursachen für eine trockene Scheide nach der Geburt können sein:

  • ein veränderter pH-Wert
  • übertriebene Hygiene mit aggressiven Seifen, stark parfümierten Duschlotionen oder Intimdeos
  • reizende oder synthetische Stoffe am Intimbereich
  • vitaminarme Ernährung oder zu wenig Flüssigkeit
  • Stress oder psychische Belastungen
  • Erkrankungen wie z.B. Diabetes mellitus oder Multiple Sklerose
  • Einnahme von Medikamenten

Die gute Nachricht: Die östrogen- oder stillzeitbedingte Scheidentrockenheit verschwindet in der Regel nach ein paar Monaten ganz von selbst wieder – spätestens, wenn der Körper wieder im Hier und Jetzt angekommen ist oder wenn Sie abstillen.

Scheiden-
­­­­trockenheit?
Nein danke!

Scheidentrockenheit in der Stillzeit – wie lange dauert die Dürreperiode?

Wir wissen jetzt: Eine trockene Vagina nach der Geburt hängt in den meisten Fällen mit gewaltigen körperlichen Hormonumstellungen oder dem Stillen zusammen. Das heißt im Umkehrschluss: Die Tage dieser unwillkommenen „Trockenzeit“ sind gezählt. Sie dauert an, bis sich die Hormone wieder eingependelt haben, die Menstruation zurückgekehrt ist oder Sie abgestillt haben. Schon wenn die Stillabstände größer werden, spüren viele Frauen eine deutliche Verbesserung.

Trotz Absehbarkeit ist es wichtig, dass Sie den Intimbereich im Wochenbett und in der Stillzeit besonders gut pflegen – vor allem bei Scheidentrockenheit. Mit einer feuchtigkeitsspendenden Intimwaschlotion, einer sanften Intimpflegecreme und mit hochwirksamen Inhaltsstoffen wie beispielsweise feuchtigkeitsbindender Hyaluronsäure, beruhigendem Hafer oder ausgleichender Milchsäure.

Auch wenn ihre „geheimen Stellen“ vor den Augen der Welt bestens versteckt sind – diese besondere Undercover-Pflege sollte Sie zu leidenschaftlichen Agentinnen machen. Denn im Kern verhält es sich bei der Intimpflege wie mit der Hautpflege. Je liebevoller wir uns der Haut zuwenden und je sorgfältiger wir Cremes oder Kosmetikzutaten auswählen, desto besser.

Ein Kraut gegen Scheidentrockenheit – das hilft!

Wenn Ihr vaginaler Bereich nach der Geburt über längere Zeit brennt, spannt oder sich beim Sex wund anfühlt, sollten Sie mit einem Arzt oder Hebamme sprechen oder Sie machen unseren Selbsttest. Eine exakte Diagnose ist wichtig für die beste Behandlung. Aber was hilft?

Bei Juckreiz:
Feuchtigkeitsgel für den Alltag

Schnelle und befreiende Linderung von Juckreiz bringt das rezeptfreie KadeFungin Befeuchtungsgel mit Hyaluronsäure. Als natürlicher Bestandteil der Haut hat Hyaluronsäure die wunderbare Eigenschaft, Feuchtigkeit langanhaltend zu binden. Das hormonfreie Befeuchtungsgel hält die Schleimhäute angenehm geschmeidig, schützt sie und verbessert das Wohlempfinden im Vaginalbereich. Es kann je nach Bedarf auch mehrmals täglich auftragen werden. Da es weder hormonelle Substanzen noch Duft- oder Farbstoffe enthält, können es Stillende oder Schwangere bedenkenlos nutzen.

DR KADE KadeFungin Befeuchtungsgel
zum Befeuchtungsgel
KadeFungin Befeuchtungsgel

Beim Sex:
Feuchtigkeitsgel und Milchsäurekur

KadeFungin Befeuchtungsgel

Hilfe bei Schmerzen und Wundgefühl durch Sex liefert das KadeFungin Befeuchtungsgel. Kurz vor dem Sex aufgetragen, befeuchtet es den Intimbereich, bildet einen angenehmen Gleitfilm und schützt die empfindliche Haut mit wertvoller Hyaluronsäure vor Reizungen. Das hormonfreie Feuchtigkeitsgel kann auch zusammen mit Kondomen benutzt werden. Nach dem Sex sollten Sie ihrer Scheidenflora mit einer Milchsäurekur zusätzlich etwas Gutes tun. Denn Sperma ist basisch und kann den pH-Wert der Scheidenflora verändern. Mit der KadeFungin Milchsäurekur haben Sie ein probates Mittel zur Hand, um das Milieu im sauren Bereich zu halten.

Prävention und sanfte Pflege des Intimbereichs nach der Geburt

Nicht nur Jugend, Sexualleben, Schwangerschaft, Stillzeit, Menopause, Krankheiten oder die Einnahme von Medikamenten beeinflussen das „Leben“ der Scheide. Auch unser Lebensstil und unsere Gewohnheiten hinterlassen Spuren im Scheidenklima. Die wichtigsten Säulen, um der Scheidentrockenheit einen Riegel vorzuschieben sind Prävention, Pflege und eine gesunde Lebensweise.

Scheidentrockenheit nach der Geburt vorbeugen

Vorbeugen von Scheidentrockenheit – das richtige tun

Diese Routinen oder besser gesagt folgende Dos and Don’ts können helfen, eine trockene Scheide zu vermeiden und den natürlichen Feuchtigkeitshaushalt zu erhalten:

  • Tragen Sie keine Unterwäsche aus synthetischen Materialien und möglichst keine engen Hosen.
  • Vermeiden Sie Slipeinlagen mit einer luftundurchlässigen Folie; besser sind Slipeinlagen aus Biobaumwolle.
  • Nutzen Sie alternative Menstruationsprodukte.
  • Meiden Sie parfümierte Duschgels im Intimbereich, besser sind spezielle Pflegeprodukte mit befeuchtenden und hautberuhigenden Inhaltsstoffen.
  • Verwenden Sie nach dem Waschen eine feuchtigkeitsspendende Intimpflegecreme
  • Baden Sie nicht in öffentlichen Schwimmbädern – Chlorwasser ist ein wahrer Übeltäter in Sachen Feuchtigkeitsraub.
  • Verwenden Sie beim Sex ein Feuchtigkeitsgel mit Hyaluronsäure.
  • Unterstützen Sie Ihre Scheidenflora nach dem Sex mit einer Milchsäurekur, denn Sperma ist basisch und beeinflusst den pH-Wert der Vagina.
  • Machen Sie einen großen Bogen um Stress und belastende Beziehungen.
  • Entspannen Sie sich, tun Sie sich selbst gut und schaufeln Sie sich genug Zeit dafür frei.
  • Greifen Sie aus Prinzip zu vitamin- und nährstoffreichen Lebensmitteln und ernähren Sie sich ausgewogen.
  • Trinken Sie viel – am besten Wasser, Tee oder ungesüßte Säfte.
  • Kürzen Sie Kaffee-Exzesse ab, auch wenn es gerade nett ist beim Kaffeeplausch.
  • Genießen Sie Alkohol nur gelegentlich.

Tägliche Pflegeroutine: Ein starker Schutz vor Trockenheit

Auch wenn das Baby jetzt einen Großteil Ihrer Zeit beansprucht, mit einer täglichen Intimpflegeroutine schaffen Sie sich ein eigenes kleines Ritual mit großer Wirkung. Die Voraussetzungen dafür sind lediglich ein bisschen Zeit und speziell für den Intimbereich entwickelte Pflegeprodukte ohne reizende Duft- und Konservierungsstoffe. So wappnen Sie ihren Intimbereich bestens gegen Trockenheit und halten ihn außerdem elastisch, geschmeidig und helfen, das sensible Mikroklima zu bewahren.

Für die Reinigung lautet die Regel: Weniger ist mehr. Reizen Sie Ihre Scheide nicht mit scharfen Pflegeprodukten, mit zu viel Seife oder zu häufigem Waschen. Ideal für den sensiblen Intimbereich sind milde, sparsam dosierte und feuchtigkeitsspendende Intimwaschlotionen mit Hyaluronsäure, die schon bei der Reinigung für einen kräftigen Schuss Feuchtigkeit sorgen.

Pflegen heißt gewissermaßen „ernähren“, das zu geben, was fehlt oder verloren gehen könnte. Perfekt für die Pflege einer trockenen Scheide ist eine beruhigende Intimpflegecreme mit nährendem Jojoba-Öl, Vitamin E und Hyaluronsäure als zuverlässiger Feuchtigkeitsquelle. Alternativ können Sie Ihre Vagina auch mit einem leichteren Feuchtigkeitsgel hydrieren. Creme oder Gel können Sie sowohl nach der Reinigung aber auch zwischendurch bei Bedarf äußerlich auftragen.

Schutz ist die beste Vorsorge. Der Schutz des Intimbereiches ist eine kluge Agenda, um Scheidentrockenheit, Pilzen oder Infektionen vorzubeugen. Das bedeutet: eine tägliche, aber sanfte Reinigung sowie Pflege und je nach Bedarf eine vaginale Kur mit Milchsäure – beispielsweise nach Einnahme von Antibiotika oder nach dem Geschlechtsverkehr.

Sex nach der Geburt – trotz trockener Scheide?

Gleich vorab: Mit dem Sex nach der Geburt können Sie loslegen, sobald Sie Lust darauf haben. Eine trockene Scheide aufgrund der Stillzeit kann leidenschaftlichem Sex allerdings den Garaus machen oder die Lust vorübergehend auf Eis legen. Keine Frau hat Spaß am Geschlechtsverkehr, wenn sich die Vulva wund anfühlt oder sogar schmerzt. Hinzu kommen vielleicht noch Scham oder leise Selbstzweifel. Aber halten Sie sich gar nicht erst mit Scham oder Zweifeln auf oder kommen gar auf die Idee, besser ganz auf Sex zu verzichten. Denn wie zu Beginn erwähnt, haben viele Frauen nach der Geburt eine trockene Scheide – Grund ist das schwangerschafts- oder stillzeitbedingte Östrogenchaos.

Besser ist die Frage: Was können Sie tun, um den Sex wieder zu genießen? Auch hier helfen zwei Dinge: Vorbeugen und pflegen. Das heißt, wann immer Sie Lust spüren, befeuchten Sie Ihren Intimbereich vor dem Sex mit einem Gleitmittel oder einem geruchlosen Gel. Das Besondere am Feuchtigkeitsgel von KadeFungin: Es schenkt angenehme Feuchtigkeit durch Hyaluronsäure und klebt nicht.

Auch nach dem Sex braucht eine trockene Scheide mehr Zuwendung. Denn Sperma ist basisch und kann das saure Milieu der Scheide verändern. Was für die Scheidenflora grundsätzlich immer eine kleine Attacke bedeutet, kann in der Stillzeit zur echten Herausforderung für das sensible Scheidenklima werden. Denn die abwehrstarken und ausgleichenden Laktobazillen-Stämme sind nach der Geburt östrogenbedingt schwach aufgestellt. Eine Milchsäurekur – direkt nach dem Geschlechtsverkehr – bringt das vaginale Milieu schneller wieder ins Gleichgewicht und verringert zudem das Risiko von vaginalen Infektionen.

Noch ein paar Worte zum Sex nach der Geburt: Aufgepasst mit Kaiserschnittnarben und „Geburtswunden“, die sollten verheilt sein und nicht mehr schmerzen. Bis zum Abklingen des Wochenflusses ist es außerdem ratsam, Kondome zu benutzen, um Infektionen zu vermeiden. Kondome vertragen sich übrigens sehr gut mit dem KadeFungin Befeuchtungsgel. Und noch etwas: Fallen Sie nicht in Panik, sollte sich Ihre Libido noch nicht gleich nach der Geburt wieder melden, das ist normal und eigentlich logisch: denn die Evolution gibt der Fürsorge für das Baby oberste Priorität.

Sollten Sie dennoch unsicher sein, sprechen Sie mit Ihrer Hebamme oder mit dem Frauenarzt.

Scheiden­trocken­heit nach der Geburt – unbeschwert durch die Stillzeit

Mit Scheidentrockenheit nach der Geburt sind Sie nicht allein. Viele Frauen leiden darunter – unabhängig davon, ob sie ihr Baby stillen oder nicht. Die Ursache ist in den meisten Fällen der Östrogenabfall nach der Geburt und zusätzlich durch das Stillen. Sprechen Sie bei Sorgen, Fragen oder anhaltenden Beschwerden jederzeit mit Ihrem Frauenarzt oder der Hebamme.

Mit einer therapeutischen Pflege des Intimbereiches können Sie Scheidentrockenheit hervorragend behandeln und ihr sogar vorbeugen. Nur ein paar Minuten mehr am Tag sind essenziell – ebenso wie die Wahl der benutzen Pflegemittel. Achten Sie auf hochwertige, medizinische Pflege- und Reinigungsprodukte für diesen besonderen Bereich Ihres Körpers. Die medizinische Intimpflegeserie von KadeFemin spendet Feuchtigkeit, ist dermatologisch getestet und sehr gut verträglich – auch für Allergikerinnen oder Frauen mit Diabetes. Der Verzicht auf Parabene, Duftstoffe und Inhaltsstoffe tierischen Ursprungs versteht sich von selbst.

Bei Scheidentrockenheit in der Stillzeit können Sie Ihren Intimbereich nach der Reinigung, aber auch bei akutem Brennen oder Jucken mit einem befeuchtenden Gel beruhigen und je nach Bedarf mit einer Milchsäurekur gegen bakterielle Eindringlinge stark machen. Er mag zwar im Geheimen liegen, dennoch ist Ihr intimster Ort nicht mehr und nicht weniger als der Quell des Lebens.

Was sind die Ursachen für Scheidentrockenheit

Scheidentrockenheit hat viele verschiedene Auslöser und stellt für die betroffenen Mädchen und Frauen und deren Partner oft eine Belastung dar.

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Wie wird Scheidentrockenheit behandelt?

Wer beim Sex nicht feucht wird und wiederkehrend mit Beschwerden wie Brennen, Jucken oder vaginalen Hautreizungen zu kämpfen hat, leidet womöglich unter Scheidentrockenheit. Dagegen sollte schnell etwas unternommen werden.

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